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Die Brust wird breiter

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- Unterhaching - Im Fußball-Geschäft läuft man sich immer wieder über den Weg. So freut sich Roland Seitz, der Trainer des SC Paderborn, schon auf das Heimspiel am Sonntag gegen die SpVgg Unterhaching. "Ich habe in der Saison 87/88 bei den Hachingern gespielt und erinnere mich noch gern an diese Zeit", sagt er.

Kollege Harry Deutinger hat Respekt vor den Ostwestfalen: "Paderborn hat zuletzt die Partie in Essen noch aus dem Feuer gerissen und im Pokal gegen Nürnberg erst in der Verlängerung verloren, wir fahren zwar hin, um zu gewinnen, doch ein Punkt wäre okay."

Nach dem Fehlstart ist das Selbstvertrauen bei den Hachingern gewachsen. Kein Wunder, in den letzten fünf Partien (inklusive Pokal) gab es keine Niederlage mehr. Und stolz fügt der Coach hinzu: "Wir sind dreimal ohne Gegentor geblieben." Auch die Nullnummer gegen den 1. FC Köln bekam jetzt eine Aufwertung, durch das 4:2 der Rheinländer im Pokal gegen Schalke. "Unsere Geduld hat sich ausgezahlt, wir werden auch in der Offensive stärker, das hat man beim 3:0 in Pirmasens gesehen, wir treten mit breiter Brust an."

Der "goldene Oktober" könnte aber noch eingetrübt werden, denn Deutinger plagen Personalsorgen: Da gibt es weiter die Gruppe der Langzeitverletzten, mit Nico Frommer, Christian Holzer, Ivica Majstorovic und Rajko Tavcar. Auch Christoph Teinert ist mit ständigen Nackenbeschwerden mehr beim Arzt als beim Training. Und richtig zittern muss Deutinger um die Mittelfeld-Motoren Frederic Page (Wadenverletzung) und Stefan Buck (Knieverletzung). "Es sieht nicht gut aus, wir müssen damit rechnen, dass beide ausfallen."

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