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Carlos Alcaraz: Freundin, Frau, Kinder, Familie? Das wissen wir über das junge Tennis-Ass

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Carlos Alcaraz zählt zu den aktuell größten Talenten im Tennis. Doch was ist über seine Karriere, Privates und Familie bekannt?
Carlos Alcaraz zählt zu den aktuell größten Talenten im Tennis. © IMAGO/Mutsu Kawamori

Carlos Alacaraz wird oft und gerne mit Superstar Rafael Nadal verglichen, der in ihm sogar seinen Nachfolger sieht. Wissenswertes über seine Karriere.

München – Der am 5. Mai 2003 in El Palmar geborene Carlos Alcaraz spielt bereits seit seinem vierten Lebensjahr Tennis. Für die bis dato beeindruckendsten Schlagzeilen seiner Karriere sorgte der Spanier fünfzehn Jahre später: Nach dem 7:5, 6:4-Finalerfolg (3. April 2022; Anm.) über den Norweger Casper Ruud in Miami ist Alcaraz der drittjüngste Spieler, der ein Masters 1000-Turnier (= die höchste Kategorie nach den Grand Slams) gewinnen konnte. Nur US–Legende Michael Chang (1990 in Toronto) und Superstar Rafael Nadal (2005 in Monte Carlo) waren bei ihren Triumphen ein paar Wochen jünger.

Die „Auswirkungen“ dieser Leistung: Nach seinem Erfolg kletterte Alcaraz auf den elften Platz der Weltrangliste. Und: Sogar der spanische König Felipe gratulierte dem Jungstar zu dessen erstem Masters-Titel. Wenige Wochen später das nächste Highlight: Carlos Alcaraz gewinnt das ATP 500-Turnier in Barcelona und zieht erstmals unter die Top Ten der Weltrangliste ein.

Carlos Alcaraz – seine Karriere

Sein Vater heißt Carlos Alcaraz senior, seine Mutter Virginia. Er hat drei Geschwister: Alvaro, Sergio und Jaime. Mit vier Jahren stand Carlos Alcaraz bereits auf dem Tennisplatz. Seitdem wollte er nur noch Tennis spielen. Sein Vater sagt: „Es war schon im Alter von fünf, sechs Jahren klar, dass er besondere Fähigkeiten hat.“

Der ehemalige U16-Europameister aus Spanien ist bereits seit 2018 auf der Tour unterwegs. Aufgrund seines spektakulären Spielstils galt Alcaraz schon bald als mögliche Zukunft dieses Sports. 2019 gewann er dann sein erstes ITF-Turnier. Nach drei Future-Titeln Anfang 2020 erhielt er eine Wildcard für das Turnier in Rio und schlug auf seinem Weg ins Achtelfinale unter anderem Albert Ramos-Vinola. Für seine Erfolge, zu denen auch noch drei gewonnene Challenger gehörten, wurde er mit dem ATP-Newcomer-of-the-Year-Award geehrt. Diesen gewannen unter anderem Alexander Zverev 2015 und Rafael Nadal 2003.

Als jüngster Qualifikant seit Novak Djokovic schaffte er es bei den Australian Open 2021 ins Hauptfeld und überstand sein Erstrundenmatch. Dann sollte das Masters 1000-Turnier in Miami kommen: Der Sieg war für den Spanier nach Umag 2021 und Rio de Janeiro 2022 der dritte Titel auf der ATP-Tour und der erste bei einem Masters-Turnier. Dazu stand der 18-Jährige vor Miami schon in Indian Wells 2022 im Halbfinale, wo er nur knapp in drei Sätzen gegen Superstar Rafael Nadal den Kürzeren zog (4:6, 6:4, 3:6). 

Carlos Alcaraz – sein sportlicher Hintergrund

Trainiert wird Carlos Alcaraz von Ex-Profi Juan Carlos Ferrero, mit dem er seit 2018 zusammenarbeitet. Der ehemalige Weltranglistenerste war wegen des Ablebens seines Vaters nicht in Florida, kam aber zum Finale. „Juan Carlos ist eine sehr wichtige Person für mich. Er ist nicht nur Coach, sondern auch ein Freund – also kann ich mit ihm über alles reden“, so Alcaraz.

Großes Ziel vor Beginn der French Open war der Einzug unter die Top Ten der Weltrangliste. Dieses Ziel konnte er durch den Sieg ATP 500-Turniers in Barcelona schon Wochen davor erreichen: Am 25. April 2022 belegte er erstmals in seiner Karriere Platz 9 im ATP-Ranking. Trainer Juan Carlos Ferrero ist zuversichtlich, dass seinem Schützling weitere Karriere-Highlights schon bald gelingen werden, da der beste Belag von Alcaraz Sand sei und nun die Sandplatzsaison beginne. Auch die Entwicklung des spielfreudigen, grundlinien- und vorhandstarken sowie mental stabilen Spaniers lässt vermuten, dass er noch lange nicht am Ende seiner Karriereleiter angelangt ist: „Er ist schon sehr, sehr weit für sein Alter. Ausgelernt hat er aber natürlich noch nicht“ (Juan Carlos Ferrero). Sein Spielstil ist für einen Spieler seines Alters erstaunlich vielfältig. Dazu zählt u. a.

Carlos Alcaraz – das weiß nicht jeder über den Jungstar

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