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Deutscher Rekord durch Hammerwerferin Heidler

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- Leverkusen - Hammerwerferin Betty Heidler hat mit dem deutschen Rekord für den Spitzenwert beim 12. Bayer-Meeting in Leverkusen gesorgt. Die deutsche Meisterin steigerte ihre eigene Bestmarke vom 9. Juni im französischen Lille um 1,17 Meter auf erstklassige 76,55 Meter.

«Der Wurf ist mir aus dem vollen Training gelungen, das gibt mir Selbstvertrauen für Göteborg», sagte die 22-Jährige im Hinblick auf die Europameisterschaften vom 7. bis 13. August. Heidler nimmt in der Rangliste Platz fünf hinter drei Russinnen und einer Weißrussin ein und simulierte die EM-Qualifikation: «Es war so geplant, dass ich nur drei Versuche absolviere. Hier konnte ich ganz locker und unbeschwert werfen, aber in Göteborg steht ein ganz anderer Wettkampf an», sagte sie. «So wie sich Betty heute präsentiert hat, ist ihr in dieser Saison auch ein Weltrekordwurf zuzutrauen», sagte Bundestrainer und Heimcoach Michael Deyhle. Überzeugen konnte im Hammerwerfen auch der Lokalmatador Markus Esser. Der WM-Vierte verbesserte mit 81,10 Metern seine persönliche Bestleistung um vier Zentimeter.

Auch andere deutsche Athleten bestanden diesen EM-Formtest. Stabhochspringer Tim Lobinger (Köln) scheiterte nach 5,85 m erst am deutschen Rekord von 6,01 m und ist zusammen mit Hürdensprinterin Kirsten Bolm (Mannheim) im Jackpot des DKP-Cups um insgesamt 50 000 Euro verblieben. Beide müssen nun noch am 2. September bei einer Veranstaltung in Berlin im Olympischen Dorf von 1936 gewinnen, um sich diese Summe zu teilen. Die WM-Vierte siegte in 12,71 Sekunden vor Lolo Jones (USA/12,76). «In Göteborg ist ein Podestplatz realistisch», sagte Bolm.

Optimistisch ist auch die lange verletzt gewesene Speerwerferin Steffi Nerius (Leverkusen), die mit 65,23 m die WM-Zweite und Europarekordlerin Christina Obergföll (Offenburg/64,97) aus dem Jackpotrennen warf. «Zur EM ist eine neue Bestleistung das Ziel», sagte die Olympia-Zweite. Der WM-Dritte Ralf Bartels (Neubrandenburg) im Kugelstoßen mit 20,78 m und Hammerwerfer Markus Esser (Leverkusen) mit dem «Hausrekord» von 81,10 m gefielen ebenfalls. Die nominierten EM-Teilnehmer im Frauen-Hochsprung sowie im Drei- und Weitsprung der Männer konnten dagegen nicht überzeugen.

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