Nach harter Arbeit freut sich Novak Djokovic über seinen Sieg gegen Roger Federer. Foto: Made Nagi
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Nach harter Arbeit freut sich Novak Djokovic über seinen Sieg gegen Roger Federer. Foto: Made Nagi
Vor der Partie waren die beiden Stars das Zielobjekt der Fotografen. Foto: Filip Singer
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Vor der Partie waren die beiden Stars das Zielobjekt der Fotografen. Foto: Filip Singer
Das Match begann furios: Novak Djokovic lies seinem Kontrahenten in den ersten beiden Sätze keine Chance. Foto: Lukas Coch
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Das Match begann furios: Novak Djokovic lies seinem Kontrahenten in den ersten beiden Sätze keine Chance. Foto: Lukas Coch
Der Großteil der Zuschauer in der Rod Laver Arena sympathisierte mit dem Schweizer "Maestro". Foto: Julian Smith
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Der Großteil der Zuschauer in der Rod Laver Arena sympathisierte mit dem Schweizer "Maestro". Foto: Julian Smith
Die beiden Rivalen, auf und neben dem Platz, waren während des Matches extrem fokussiert. Foto: Filip Singer
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Die beiden Rivalen, auf und neben dem Platz, waren während des Matches extrem fokussiert. Foto: Filip Singer
Roger Federer kam erst im dritten Satz richtig in die Partie und bot dem Serben Paroli. Foto: Joe Castro
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Roger Federer kam erst im dritten Satz richtig in die Partie und bot dem Serben Paroli. Foto: Joe Castro
Novak Djokovic reißt nach dem gewonnen Matchball die Arme in die Luft. Foto: Lynn Bo Bo
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Novak Djokovic reißt nach dem gewonnen Matchball die Arme in die Luft. Foto: Lynn Bo Bo

Djokovic lässt Federer keine Chance - "Unglaublich"

Novak Djokovic bleibt im Herren-Tennis das Maß aller Dinge. Im Halbfinale von Melbourne führte er Roger Federer phasenweise vor. Jetzt steht er zum sechsten Mal bei den Australian Open im Finale und ist endgültig der große Favorit auf den Titel.

Melbourne (dpa) - Was für eine Machtdemonstration von Novak Djokovic! Durch seinen 23. Sieg im 45. Duell mit Rekord-Grand-Slam-Champion Roger Federer ist der serbische Weltranglisten-Erste erneut ins Finale der Australian Open eingezogen.

Djokovic setzte sich in Melbourne gegen den Schweizer mit 6:1, 6:2, 3:6, 6:3 durch und zeigte dabei vor allem in den ersten beiden Sätzen Tennis wie von einem anderen Stern. "Ich habe auf einem unglaublichen Niveau gespielt. Aber das musst du auch, wenn du gegen Roger bestehen willst", sagte Djokovic. "Die ersten beiden Sätze waren sicherlich die besten, die ich je gegen ihn gespielt habe."

Der Schützling von Boris Becker trifft im Endspiel am Sonntag auf den Gewinner des zweiten Halbfinales zwischen dem Briten Andy Murray und Milos Raonic aus Kanada. Das zweite Vorschlussrunden-Duell findet an diesem Freitag (9.30 Uhr) statt.

Federer hatte sich gegen Djokovic viel vorgenommen. Nachdem der 34-Jährige im bisherigen Turnierverlauf überzeugt hatte, wuchsen seine Hoffnungen, Down Under endlich den ersten Grand-Slam-Titel seit Wimbledon 2012 feiern zu können.

Doch gegen den wie entfesselt auftrumpfenden Djokovic war Federer zwei Sätze lang chancenlos. Für den ersten Durchgang brauchte der Titelverteidiger gerade einmal 22 Minuten, nach lediglich 54 Minuten stand es bereits 2:0 nach Sätzen für die Nummer eins der Welt. Federer wurde phasenweise vorgeführt. "Natürlich hatte ich Ideen, wie ich ihn schlagen wollte. Natürlich hatte ich einen Matchplan. Aber er hat einfach extrem gut gespielt", sagte Federer frustriert.

Die Zuschauer in der Rod Laver Arena pushten den Publikumsliebling danach aber noch einmal nach vorne. Als Federer den dritten Abschnitt mit einem Ass eröffnete, jubelten die Fans, als habe Australien gerade den wichtigsten Titel im Nationalsport Cricket gewonnen. Federer steigerte sich nun. Beim Stand von 2:2 wehrte er einen Breakball ab, kurz darauf nahm er dem Serben erstmals das Service ab. Wenig später holte er sich den dritten Durchgang mit 6:3.

Nun sahen die Zuschauer endlich eine Partie auf Augenhöhe. Federer brachte Djokovic in Schwierigkeiten, doch der fünfmalige Melbourne-Champion hielt dagegen und verwandelte nach 2:19 Stunden seinen ersten Matchball. "Ich hätte mir gewünscht, dass ich heute ein bisschen besser gespielt hätte. Aber so war Novak heute einfach zu stark", räumte Federer ein.

Djokovic freute sich nach seiner Gala auf zwei freie Tage. "Die kann ich jetzt gut gebrauchen. Es wird mir mit Blick auf das Finale gut tun, meinen Körper ein bisschen pflegen zu können", sagte Djokovic. Einen Favoriten für das zweite Halbfinale hatte er nicht. "Beide haben hier extrem gut gespielt. Egal auf wen ich treffe, es wird verdammt schwer." Doch in dieser Form dürfte Djokovic kaum zu stoppen sein. "Novak ist im Moment der Maßstab für jeden von uns", sagte Federer.

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