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Duell der Remis-Könige endet unentschieden

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- Frankfurt - Im Duell der Altmeister haben Eintracht Frankfurt und der 1. FC Nürnberg ihren Ruf als Remis-Könige gefestigt und den Nimbus der Unbesiegbarkeit in dieser Bundesliga-Saison gewahrt. Das 2:2 (1:1) war gestern für die Hessen bereits das siebte und für die Franken das sechste Unentschieden im achten Spiel. Ioannis Amanatidis (4.) per Handelfmeter und Albert Streit (57.) erzielten vor 50 300 Zuschauern die Tore für die Hausherren. Ivan Saenko (5.) und Horacio Pinola (50.) trafen für den Club, der nunmehr seit 15 Jahren ohne Sieg gegen die Eintracht ist.

"Mit dem 2:2 kann ich leben. In der ersten Hälfte hatten wir die klarere Linie und das Spiel im Griff. Nach dem Wechsel haben die Frankfurter mehr Aufwand betrieben", sagte Nürnbergs Trainer Hans Meyer. Auch sein gut aufgelegter Torwart Rafael Schäfer war nicht unglücklich: "Wir können zufrieden sein, denn Frankfurt ist nicht an uns vorbei gezogen." Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen haderte dagegen mit dem erneuten Remis: "Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir nicht gewonnen haben. Wir hatten in der ersten Hälfte glasklare Chancen, die wir nicht gemacht haben."

Eintracht-Coach Friedhelm Funkel veränderte sein Team gegenüber dem UEFA-Cup-Spiel gegen Palermo auf zwei Positionen. Für Benjamin Köhler rückte Michael Fink wieder ins defensive Mittelfeld und an Stelle von Alexander Meier durfte sich Markus Weissenberger als Spielmacher versuchen. "Ich ärgere mich, weil ich die Flanke falsch eingeschätzt haben. Das Tor war unnötig", sagte Benjamin Huggel, der den schnellen Ausgleich zum 1:1 verschuldet hatte. Danach beherrschten die Gäste die Partie dank der besseren Spielanlage. Die Eintracht tat sich gegen die gut organisierte Defensive der Franken schwer.

Pech hatte Eintracht-Keeper Markus Pröll, der wegen einer Rückenverletzung seinen Platz nach 20 Minuten für Oka Nikolov räumen musste. In dem immer offener Schlagabtausch boten sich beiden Teams einige Chancen, die ungenutzt blieben. Beste Nürnberger waren Vittek und Schäfer.

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