Die deutschen Volleyball-Frauen haben Ungarn klar im Achtelfinale besiegt. Foto: Laurent Dubrule
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Die deutschen Volleyball-Frauen haben Ungarn klar im Achtelfinale besiegt. Foto: Laurent Dubrule
Wiebke Silge zeigt sich stark am Netz. Foto: Laurent Dubrule
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Wiebke Silge zeigt sich stark am Netz. Foto: Laurent Dubrule
Margareta Kozuch (l) spielt den Ball gegen den Block von Ungarns Petra Szeles und Agnes Pallag ins gegnerische Feld. Foto: Jonas Roosens
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Margareta Kozuch (l) spielt den Ball gegen den Block von Ungarns Petra Szeles und Agnes Pallag ins gegnerische Feld. Foto: Jonas Roosens
Karen Brinker freut sich über einen Punktgewinn. Foto: Laurent Dubrule
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Karen Brinker freut sich über einen Punktgewinn. Foto: Laurent Dubrule
Bundestrainer Luciano Pedulla applaudiert seinen Spielerinnen. Foto: Laurent Dubrule
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Bundestrainer Luciano Pedulla applaudiert seinen Spielerinnen. Foto: Laurent Dubrule
Anja Brandt (r) wehrt den Ball der Ungarin Zsuzsanna Talas ab. Foto: Laurent Dubrule
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Anja Brandt (r) wehrt den Ball der Ungarin Zsuzsanna Talas ab. Foto: Laurent Dubrule

DVV-Frauen im EM-Viertelfinale - Nun gegen die Türkei

Deutschlands Volleyballerinnen überzeugen bei der Europameisterschaft in Belgien. Nach dem klaren Sieg gegen Ungarn wartet im Viertelfinale die Türkei.

Antwerpen (dpa) - Mit einer starken Leistung haben die deutschen Volleyballerinnen bei der Europameisterschaft in Belgien das Viertelfinale erreicht. Das Team von Bundestrainer Luciano Pedullá setzte sich in Antwerpen mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:14) gegen Ungarn durch.

Nun geht es am Donnerstag gegen die Türkei. "Da sind wir nicht in der Favoritenrolle, das sollte uns liegen", sagte Maren Brinker und glaubt an den Einzug ins Halbfinale. "Wenn wir erst einmal in Schwung kommen, wird es schwer, uns zu schlagen."

Vor nur 800 Zuschauern wurden die deutschen Spielerinnen gegen Ungarn von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Ungarinnen hatten im Sommer die unbedeutende Europaliga gewonnen und standen erstmals seit 28 Jahren wieder in einer EM-Endrunde. Bundestrainer Pedullá hatte dennoch befürchtet, seine Spielerinnen könnten den Gegner nicht ernst genug nehmen.

"Ich habe schon ein paar Angriffs- und Abwehrfehler bei uns gesehen, aber Ungarn war nicht stark genug, um uns in Gefahr zu bringen. Am Ende zählt das Ergebnis", sagte Pedullá.

Gegen die Ungarinnen waren die deutschen Volleyballerinnen von Beginn an hellwach. "Wir wollten die Ungarn nie in Führung gehen lassen, das ist uns gut gelungen. Gegen die Türkei sind wir nicht der Underdog, es wird ein harter Kampf", sagte die erneut starke Spielführerin Margareta Kozuch.

Pedullá hatte wie auch in den drei Vorrundenspielen in Eindhoven seiner Stamm-Sechs das Vertrauen geschenkt. Libero Lisa Thomsen, die für den Italiener "zu den besten der Welt auf dieser Position" zählt, war in Annahme und Abwehr stark, und die EM-Neulinge im Mittelbock Wiebke Silge (Potsdam) und Anja Brandt (Schwerin) punkteten nicht nur im Block, sondern auch im Aufschlag.

Bei den Ungarinnen sorgten nur Außenangreiferin Renata Sandor, die in der Bundesliga beim Pokalsieger und Meisterschafts-Zweiten Allianz MTV Stuttgart spielt, und die in Baku unter Vertrag stehende Daniela Horvath ansatzweise für Gefahr.

In den letzten Jahren war das deutsche Team und Viertelfinal-Gegner Türkei bei wichtigen Events immer wieder aufeinandergetroffen. Bei der Heim-EM 2013 hatte Deutschland in drei Sätzen gewonnen, bei der Grand-Prix-Qualifikation Mitte Juli in Stuttgart siegten die Gäste mit 3:2 und vermasselten Pedullás Team die Teilnahme an der Endrunde in Omaha/USA. Nun soll die Revance gelingen. "Gegen die Türkei wird der Aufschlag sehr wichtig. Wir haben eine Chance auf das Halbfinale, und die wollen wir nutzen", sagte Pedullá.

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