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Bernie Ecclestone nahm Michael Schumacher im Privatjet mit

Fahrer hängen fest - Schumi bekommt Mitflieggelegenheit

Shanghai - Bernie Ecclestone schließt eine Absage des nächsten Rennens in Barcelona trotz des Flugchaos in Europa vorerst aus. Michael Schumacher konnte Shanghai verlassen.

“Ich bin sicher, alles wird wieder in Ordnung sein. Es gibt keine Probleme mit dem Großen Preis von Spanien“, wurde der Brite am Montag in mehreren Internet-Fachportalen zitiert. Der WM-Lauf in Barcelona ist für den 9. Mai geplant.

Noch aber hängen mehrere Fahrer, die Teams und ihre Ausrüstung in Shanghai fest. “Natürlich hat jeder seine Schwierigkeiten, aber wir werden einen Weg nach Hause finden“, fügte Ecclestone hinzu. Der 79- Jährige selbst verließ China im Privatjet - und nahm Rekord- Weltmeister Michael Schumacher (Kerpen) mit.

Schumis Rituale und Glücksbringer

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Schumachers Mercedes-Kollege Nico Rosberg (Wiesbaden) begab sich in den Thailand-Urlaub. Der Rest des schwäbischen Werksteams bemühte sich hingegen am Montag weiter um einen Weg aus Shanghai, wo am Tag zuvor der vierte Saisonlauf stattgefunden hatte.

Auch Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (Heppenheim), Virgin-Fahrer Timo Glock (Wersau) und Williams-Neuling Nico Hülkenberg (Emmerich) warteten zunächst in China mit ihren Mechanikern hilflos auf einen baldigen Flug Richtung Heimat. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte am Montag die Sperrungen des deutschen Flugraums bis mindestens 02.00 Uhr in der Nacht zum Dienstag verlängert.

McLaren, Ferrari und Lotus versuchen, für Mittwoch einen Charterflieger zu organisieren. “Aber wo der dann landen soll und ob er wirklich kommt, weiß keiner“, berichtete eine Williams-Sprecherin. “Noch ist nichts sicher“, hieß es auch aus dem McLaren-Lager. “Jeder wartet, dass etwas passiert. Vielleicht sollten wir hier noch ein Rennen fahren“, scherzte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali.

Unklar bleibt weiter, wann die Autos und das Material der Rennställe ausgeflogen werden können. Noch stehen die Maschinen wegen der Aschewolke des isländischen Gletschervulkans in Europa am Boden. Sollte diese Situation wie befürchtet noch mehrere Tage anhalten, könnte das Entwicklungsprogramm vieler Teams in Verzug geraten. “Noch ist es schwer, die Folgen abzusehen“, erklärte ein Virgin-Sprecher.

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