Sportler des Jahres
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Die Geehrten und die Ehrenden: Alexander Schuhmacher, Gesamtvertriebsleiter Audi Region Süd (v. links), Sandro Senkel, Marketingleiter Audi München, Marcus Steer, Vorstand des FC Wacker, Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, Paralympicsstar Anna Schaffelhuber, Slalom-Ass Felix Neureuther, Verlagsleiter Andreas Heinkel, MM-Chefredakteurin Bettina Bäumlisberger und Sportchef Heinrich Lemer.
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Noch ’ne Trophäe: Die erfolgreichen Wintersportler Natalie Geisenberger, Anna Schaffelhuber und Felix Neureuther.
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Verneigung vor einer Ausnahmesportlerin: Verlagsleiter Andreas Heinkel gratuliert Paralympicsstar Anna Schaffelhuber.
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Schnellste Rodlerin der Welt: Natalie Geisenberger siegt und siegt und siegt.
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Bekennender Wintersportfan: Merkur-Sportchef Heinrich Lemer nahm die Ehrung vor.
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Charmante Vorbilder

So war die Ehrung der Sportler des Jahres

München - Der Münchner Merkur hat im Audi-Zentrum München die Sportler des Jahres 2014 geehrt. So lief die Verleihung:

Bei der kleinen Feierstunde im Audi-Zentrum München war bereits die Nachspielzeit angebrochen, als ein weiterer Beweis geliefert wurde, dass große Sieger auch die große Geste im Verborgenen beherrschen. Genau genommen wurde ein Glas Wasser geliefert – und zwar von Slalom-Ass Felix Neureuther an Paralympicsstar Anna Schaffelhuber, vom Zweitplatzierten unserer Sportlerwahl an die Drittplatzierte. Unaufgefordert geschah dies, in vorauseilender Höflichkeit. Trotz eines wehen Rückens, der Neureuther selbst auf einen Stuhl gezwungen hatte.

Sportlerinnen:

1. Natalie Geisenberger 5893
2. Maria Höfl-Riesch 3903
3. Anna Schaffelhuber 3594
4. Viktoria Rebensburg 3515
5. Amelie Kober 739
6. Birgit Kober 725
7. Lisa Zimmermann 718
8. Stefanie Böhler 574
9. Melanie Behringer 440
10. Julia Zorn 340

Bemerkenswert am Wasserträger-Service des Skistars: Es war keine Geste für die Kameras, denn die waren zu diesem Zeitpunkt auf Sportchef Heinrich Lemer gerichtet, der die Schlussworte an diesem harmonischen Abend sprach. Zu Beginn hatte Verlagsleiter Andreas Heinkel noch einmal an die Besonderheit unserer traditionsreichen Sportlerwahl erinnert. An den Umstand, dass nicht nur Spitzenplätze wahre Helden ausmachen, sondern auch verkörperte Werte wie Teamgeist. „Unsere Leistungssportler haben eine besondere Funktion in unserer Gesellschaft“, sagte Heinkel. „Sie sind die Aushängeschilder, sie sind aber vor allem auch Vorbilder für viele junge Menschen.“

Sportler:

1. Manuel Neuer 5007
2. Felix Neureuther 4783
3. Thomas Müller 2578
4. Felix Loch 1535
5. Bastian Schweinsteiger 1459
6. Philipp Lahm 1457
7. Fritz Dopfer 1235
8. Mario Götze 1196
9. Severin Freund 902
10. Martin Smolinski 669

Sich an den drei anwesenden Merkur-Sportlern zu orientieren, kann in jedem Fall nicht schaden. Sie leben Fleiß vor, unbändigen Ehrgeiz – und Beharrlichkeit. Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger berichtete, dass sie trotz aller Erfolge nicht im Entferntesten satt sei. „Wir haben nächstes Jahr Heim-WM am Königssee, deswegen trainiere ich jetzt schon, damit ich da eventuell wieder erfolgreich sein kann“, sagte die Sportlerin des Jahres. Kollegin Schaffelhuber lüftete das Geheimnis ihrer fünf Goldmedaillen im Monoskibob. Die Ideallinie sei natürlich wichtig, aber auch das: „Überwindung und harte Arbeit.“ Neureuther schließlich teilte mit, dass ihn sein lädierter Rücken („meine faule Haut momentan“) nicht davon abhalten werde, auch weiterhin den großen Rivalen Marcel Hirscher anzugreifen. „Ich bin die Saison auf Biegen und Brechen zuende gefahren“, sagte er. „Jetzt brauche ich ein bissl Pause – und dann geht’s nächstes Jahr weiter.“

Sympathisch sind sie, die Sportler des Jahres, bodenständig – und schlagfertig: Den Lacher des Abends erntete Neureuther, als er seinen 2. Platz kommentierte – hinter Manuel Neuer, aber vor fünf anderen (abwesenden) Fußball-Weltmeistern des FC Bayern. „Das Wichtigste war, dass ich vor dem Schweinsteiger lande“, sagte der Kindergartenfreund des Nationalspielers. Sprach’s und grinste. In Sachen Charme und Humor kann dem Gaudiburschen Felix kaum einer das Wasser reichen.

Uli Kellner

Leser-Glück am Freitag, den 13.

Bernd Löhle kann sich noch genau an den Tag erinnern, als er plötzlich den Münchner Merkur am Telefon hatte – der ihm zum Hauptgewinn bei der Sportlerwahl 2014 gratulierte, einem Audi A1 Sportback. „Mein erster Gedanke war: Heute ist Freitag, der 13. – das kann eigentlich nicht wahr sein.“ Als ihm Merkur-Chefredakteurin Bettina Bäumlisberger und Sandro Senkel (M.), Marketingleiter Audi München, das Auto übergaben, glaubte er es dann. Oder ist am Ende doch Gattin Petra die Glückliche? „Sie meint, zu ihr passt er viel besser.“ Die Jungfernfahrt ist jedenfalls gemeinsam geplant: „Nach Tirol.“

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