Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda.
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Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda.

Ferrari rennt Mercedes davon

Lauda hofft auf Vettel-Ausfall: "Sonst ist es vorbei"

Nach dem Doppelsieg der Scuderia Ferrari in Monaco herrscht bei Mercedes große Ernüchterung. Laut Niki Lauda können die Italiener auf dem Weg zum Titel nur von technischen Problemen gestoppt werden.

Monaco - Niki Lauda, Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Formel-1-Teams, sieht die Felle des Weltmeisterrennstalls im Titelduell mit Ferrari und Sebastian Vettel allmählich davonschwimmen - und hofft auf eine baldige "Nullrunde" des WM-Spitzenreiters aus Heppenheim. "Vettel muss schon einmal ausfallen, sonst ist es vorbei. Die Roten sind in einem echten Flow", sagte der 68-jährige Österreicher der Kronen Zeitung: "Wenn das so weitergeht, wird der Rückstand gewaltig, alarmierend!"

Zugleich erhöhte der dreimalige Formel-1-Weltmeister den Druck auf die Mercedes-Ingenieure: "Jetzt müssen wir in puncto Reifenfenster Lösungen finden."

Nach dem sechsten von 20 WM-Läufen beträgt der Rückstand von Mercedes-Toppilot Lewis Hamilton (England) auf Monaco-Gewinner Vettel 25 Punkte, das entspricht einem Sieg.

Die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2017 im Überblick

SID

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