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Frankfurt löst Hannover an der Spitze ab

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- Berlin - Die Frankfurt Lions haben die Hannover Scorpions als Spitzenreiter in der Deutschen Eishockey-Liga abgelöst. Der Meister von 2004 gewann am Freitag 2:1 im Derby bei Adler Mannheim, während das Überraschungsteam aus Niedersachsen daheim mit 1:4 gegen Pokalsieger ERC Ingolstadt im siebten Saisonspiel die erste Niederlage kassierte. Meister Eisbären Berlin bleibt nach dem 4:3 nach Penaltyschießen über die Kölner Haie auf Rang drei in Lauerstellung.

Vor der Rekordkulisse von 13 071 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften neuen Mannheimer SAP-Arena schockte Frankfurts Stürmerstar Pat Lebeau die Adler nach nur 19 Sekunden mit einem Tor aus spitzem Winkel. Der Vizemeister wirkte vor der beeindruckenden Kulisse danach gehemmt, während die Hessen durch Michael Bresagk (27.) zum verdienten 2:0 kamen. Pierre Hedin (50.) konnte danach nur noch verkürzen. Die Lions setzten ihre Siegesserie aus der Vorrunde der Vorsaison fort, als sie bis zum Aus in den Playoffs alle vier Partien gegen den Erzrivalen gewinnen konnten.

Der bisherige Tabellenführer Hannover ging zwar durch Brad Tapper nach nur 93 Sekunden in Führung, doch gegen die defensiv eingestellten und konterstarken Ingolstädter kam das gewohnte Kombinationsspiel der Scorpions nicht in Gang. Zudem zeigten die Hausherren große Schwächen im Überzahlspiel. Doug Ast (9.), Christoph Höhenleitner (24.), Florian Keller (26.) und Robert Valicevic (39.) nutzten dies frühzeitig zu vier Gegentoren.

Die Eisbären verdarben Kölns Ex-Nationalspieler Mirko Lüdemann das 600. DEL-Spiel und verwehrten dem früheren Bundestrainer Hans Zach auch beim siebten Gastspiel mit den Haien einen Sieg in Berlin. Die junge Mannschaft des Titelverteidigers gab zwar im Schlussdrittel einen 3:1-Vorsprung aus der Hand, Florian Busch sorgte im Penaltyschießen aber für den vierten Sieg im vierten Heimspiel.

Im Keller-Derby setzten sich die Hamburg Freezers 2:0 gegen die Kassel Huskies durch. Darren Vam Impe (36.) und Alexander Barta (59.) entschieden die Partie auf ganz schwachem Niveau. Der Hamburger Christian Hommel und Sebastian Osterloh aus Kassel erhielten nach nur 58 Sekunden Spieldauerdisziplinarstrafen. Aufsteiger EV Duisburg feierte mit 2:1 nach Penaltyschießen gegen die Augsburger Panther schon den dritten Saisonerfolg.

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