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Gefährlicher Wind im Albert Park

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- Melbourne - Michael Schumachers Zuversicht auf den ersten Saisonsieg ist gestiegen, doch fürchtet der Rekord-Champion der Formel 1 ebenso wie seine Konkurrenten den Herbstwind in Australien. "Wenn man ihn nicht einkalkuliert, dann reicht die Bremsdistanz nicht mehr aus. Das Wetter kann ziemlich großen Einfluss haben", prophezeite der Kerpener nach dem Freitags-Training in Melbourne, bei dem der deutsche Ferrari-Star in 1:27,658 Minuten die drittschnellste Zeit der Stammpiloten erzielt hatte.

Zwei Tage vor dem Großen Preis von Australien am Sonntag (6.00 Uhr/RTL und Premiere) zeichnete sich ein Vierkampf zwischen Schumacher, Jenson Button (Honda), Titelverteidiger Fernando Alonso (Renault) sowie Vize-Weltmeister Kimi Räikkönen (McLarenMercedes) ab. "Wir sind eng beieinander", meinte Schumacher. Tagesschnellster war Honda-Testpilot Anthony Davidson (1:26,822 Min.).

Schlecht lief es für BMW-Sauber. Nick Heidfeld blieb ohne gewertete Runde - und der V8-Motor im Wagen von Testpilot Robert Kibica (Polen) ging kaputt. "Der Motor ist noch nicht ausgereift, die Entwicklungszeit war zu kurz," räumte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen ein. So sollte der Rennwagen von Jacques Villeneuve vor der Qualifikation ein neues Aggregat eingebaut bekommen, wodurch der Kanadier in der Startaufstellung am Sonntag zehn Plätze zurückgestuft wird.

Neuling Nico Rosberg landete am Freitag nach technischen Problemen am Williams sowie einigen Fahrfehlern weit hinten - ebenso Ralf Schumacher im Toyota.

Nach vorn kann dagegen Bruder Michael schauen. "Ich hoffe, dass ich so nah wie möglich an der Ampel ins Rennen starten kann. Am liebsten aus der ersten Reihe", meinte der 65-malige Pole-Mann vor der Qualifikation. Wichtig sei, die Bridgestone-Reifen auf Temperatur zu bringen. "Sonst gibt es keine Probleme", berichtete der Ferrari-Star. Aber auch Alonso ist zuversichtlich: "Es sieht so aus, dass wir in guter Form sind", meldete der Weltmeister.

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