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Golden Girls vom Weltrekord geschockt

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- Budapest - Gold und Weltrekord für das Frauen-Quartett über 4 x 100 m Freistil, Silber für Nicole Hetzer über 400 m Lagen: Deutschlands Schwimmer haben bei den Europameisterschaften in Budapest einen tollen Start hingelegt und Appetit auf mehr gemacht. Petra Dallmann, Daniela Götz, Britta Steffen und Annika Liebs ließen der Konkurrenz über 4 x 100 m Freistil in 3:35,22 Minuten nicht die Spur einer Chance.

Überglücklich fielen sie sich nach ihrem Coup in die Arme. "Wir sind super stolz. Das ist fantastisch", sagte Annika Liebs. Britta Steffen: "Ich bin fast geschockt über diese Zeit." Petra Dallmann meinte begeistert: "Wir schwimmen jetzt auch in einer anderen Welt mit."

Nach vier Jahren hatten sie sich den Weltrekord zurückgeholt. Zweite wurden die Niederlande vor Frankreich. Die Männer mussten sich in 3:18,21 Minuten mit Platz fünf begnügen. Europameister wurde in 3:15,23 Minuten Italien.

"Ich bin super happy", sagte auch die Burghausenerin Hetzer nach ihrem Riesenrennen. Die BWL-Studentin war mit sich rundum zufrieden nach Platz zwei über 400 m Lagen in 4:37,97 Minuten hinter der Weltjahresbestzeit schwimmenden Italienerin Alessia Filippi (4:35,80). "Ich wollte Bestzeit schwimmen. Und das war ja jetzt deutlich." Ihre persönliche Bestmarke lag bisher bei 4:40,20 Minuten. Jetzt will sich die 27-Jährige noch "einen Kindheitstraum" erfüllen und den 24 Jahre alten deutschen Rekord von Petra Schneider knacken. Frankreichs Star Laure Manaudou ging bei ihrem ersten von sechs Starts schon im Vorlauf K.o.: Sie wurde auf Rang 18 durchgereicht.

Der Wiesbadener Europarekordler Helge Meeuw erreichte als Halbfinal-Vierter das Finale über 100 m Rücken. "Das war schon ganz schön hart", sagte er nach 54,69 Sekunden, "der Druck ist groß, das wird sehr eng da vorne. Aber morgen steht die Uhr für alle wieder bei Null. Ich denke, ich kann noch schneller schwimmen."

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