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Guter Weltcup-Auftakt der deutschen Langläufer

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- Düsseldorf - Die deutschen Skilangläufer sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Beim Weltcup-Auftakt überzeugten auf der 830 Meter langen Kunstschnee-Loipe an der Rheinuferpromenade in Düsseldorf vor allem die Herren des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Beim Einzelsprint landete Weltcup-Gesamtsieger Peter Angerer hinter den drei Norwegern Eldar Rönning, Oystein Pettersen und Tor Arne Hetland auf Rang 4. Josef Wenzel (Zwiesel) auf Platz 6 und Erik Hänel (Oberwiesenthal) auf Platz 12 komplettierten vor offiziell 150 000 Zuschauern das überraschend gute Ergebnis aus Sicht des DSV.

Bei den Damen gewann erneut die Gesamt-Weltcupsiegerin Marit Bjoergen, dahinter kamen die Russin Natalia Matveeva und die Norwegerin Ella Gjoemle ins Ziel. Evi Sachenbacher-Stehle gelang als Siebte ihr bestes Sprintergebnis bei einem Weltcup-Rennen. «Ich bin überglücklich, mit so einem Resultat hätte ich nie gerechnet», sagte die 25-Jährige. Claudia Künzel (Oberwiesenthal) und Stefanie Böhler (Ibach) schieden dagegen im Viertelfinale aus, Manuel Henkel (Großbreitenbach) sogar schon in der Qualifikation. Auch für den in Düsseldorf vier Mal erfolgreichen Schweden Peter Larsson war vorzeitig Schluss, er stürzte im Viertelfinale.

Bundestrainer Jochen Behle war nach einem der besten Sprint-Resultate der DSV-Athleten «mehr als zufrieden.» «Hätte mir vorher einer gesagt, dass wir insgesamt so gut abschneiden, dem hätte ich gesagt: Du spinnst.», sagte Behle. Besonders erfreulich sei, dass mit Wenzel und Hänel zwei Läufer aus dem neu gegründeten achtköpfigen DSV-Sprintteam sich so weit vorne platzieren konnten. «Wir sind zwar keine Sprintnation, aber auf dem richtigen Weg», resümierte Behle, der Axel Teichmann und René Sommerfeldt nach Verletzungen nicht für Düsseldorf nominiert hatte.

Dabei hatte sich schon nach dem Prolog das deutsche Teilnehmerfeld erheblich ausgedünnt. Bei den Damen überstanden von sieben Läuferinnen nur drei die Qualifikation, von den elf gestarteten DSV-Herren waren es derer Vier.

Die Wettkämpfe werden mit den Teamsprints fortgesetzt. Die deutsche Frauenstaffel mit Künzel, Böhler und Sachenbacher-Stehle, Silbermedaillengewinnerinnen bei den Olympischen Winterspielen in Turin, haben gute Chancen auf einen Podestplatz.

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