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Haching: Erfolgserlebnis Nullnummer

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- Unterhaching - Es sind die kleinen Schritte, mit denen sich die SpVgg Unterhaching in der Zweiten Liga wieder den Klassenerhalt sichern will. Deshalb gab es nach dem 0:0 gegen den 1.FC Köln nur zufriedene Gesichter. Dabei konnte die Nullnummer keinen der 5500 Zuschauer vom Hocker reißen. Noch immer warten die Fans auf den ersten Dreier im Sportpark, doch vier Partien in Serie ohne Niederlage lassen kein Stimmungstief aufkommen.

"Wir haben schließlich nicht gegen einen Kreisligisten gespielt, sondern gegen den hochkarätig besetzten Bundesliga-Absteiger, der sofort wieder zurück will in die Erste Liga", meinte Torhüter Philipp Heerwagen, der gegen Köln nur zwei Torschüsse abwehren musste. Auch Abräumer Frederic Page sah den Punktgewinn als Erfolg an: "Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht." Kapitän Stefan Buck mühte sich redlich trotz seiner Knieverletzung und sah auch den Grund für die geringe Torgefahr der SpVgg: "Verständlicherweise sind wir sehr tief gestanden und die Lücke zwischen Abwehr und Angriff war dadurch sehr groß."

Die Defizite in der Offensive bemängelte auch Trainer Harry Deutinger: "Da fehlt etwas der Mut zum Risiko, aber das bekommen wir noch in den Griff." Die Aufzählung der eigenen Stärken machte dem 59-Jährigen natürlich mehr Spaß: "Wir gehören zu den Teams mit den wenigsten Gegentoren in der Liga, auch gegen die Kölner, die wirklich stark sind, haben wir in der Defensive wenig zugelassen." Das Torverhältnis von 5:6 nach acht Punktspielen spricht Bände, doch jetzt wird es am Dienstag vermeintlich leichter für die Hachinger. In der zweiten Runde des DFB-Pokal muss man beim FK Pirmasens antreten. Der Regionalliga-Aufsteiger hat zuletzt eine 0:5-Klatsche beim SV Wehen kassiert. "Wir nehmen den Gegner trotzdem sehr ernst und wollen unbedingt eine Runde weiter kommen", sagte Deutinger, der voraussichtlich im Angriff etwas rotiert: "Vielleicht probieren wir eine andere Variante."

Kandidaten zum Aufrücken in die erste Elf sind Patrick Ghigani und Christoph Teinert. Vielleicht löst sich wenigstens im Pokal die Torblockade, doch Darlington Omodiagbe, der gegen Köln eine überragende Partie in der Innenverteidigung lieferte, warnte die Kollegen: "Wir dürfen den Regionalligisten nicht unterschätzen, sonst gibt es eine Blamage."

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