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HSV gewinnt Ligapokal-Auftakt 1:0 gegen Hertha BSC

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- Düsseldorf - Zwei Wochen vor dem Start in die Fußball- Bundesliga hat der Hamburger SV den ersten Härtetest bestanden und das Halbfinale des Ligapokals erreicht. Das Team von Trainer Thomas Doll gewann gegen Hertha BSC in einer schwachen Partie mit 1:0 (0:0).

Vor nur rund 15 000 Zuschauern in der Düsseldorfer LTU Arena führte sich Neuzugang Vincent Kompany (52.) mit dem Siegtreffer für den HSV gut ein. Die Hamburger, die für den Halbfinaleinzug knapp 700 000 Euro kassieren, treten in der Vorschlussrunde bei Vizemeister Werder Bremen an und können weiter auf den zweiten Ligapokal-Sieg nach 2003 hoffen.

Im ersten Spiel nach der fünfjährigen «Ära» Marcelinho, dessen Transfer zum türkischen Erstligisten Trabzonspor Hertha-Manager Dieter Hoeneß kurz vor Anpfiff bekannt gab, fehlten den Berlinern Nationalverteidiger Arne Friedrich und Neuzugang Srdjan Lakic. Beim HSV gaben Kompany und Paolo Guerrero ihr Pflichtspiel-Debüt, dafür fielen Khalid Boulahrouz und Timothee Atouba aus.

Beide Teams offenbarten in der vom niederländischen Referee Pieter Vink geleiteten Partie große Abstimmungsprobleme, vor allem die Hanseaten passten sich der spärlichen Kulisse an und boten Fußball- Magerkost. Die erste Gelegenheit hatte der brasilianische WM- Teilnehmer Gilberto (5.), der mit einem Flachschuss an HSV-Torhüter Sascha Kirschstein scheiterte. Nach der von den Zuschauern mit Pfiffen quittierten Trinkpause (24.) hatte Ellery Cairo (41.) die beste Chance. Der Niederländer vergab aber freistehend aus sechs Metern.

Auf der Gegenseite machte es Kompany wenig später besser. Nach einem Pfosten-Freistoß von Rafael van der Vaart war der belgische Nationalspieler zur Stelle und staubte zur Führung für den HSV ab. Fast hätte van der Vaart (60.) wenig später auf 2:0 erhöht, doch der Regisseur scheiterte abermals am Torgestänge. In der Schlussphase drängten die Berliner auf den Ausgleich, doch vor allem Angreifer Marko Pantelic (61./63.) ließ beste Gelegenheiten aus.

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