Iaschwili erlöst Freiburg - Aue-Remis gegen Wacker

- München - Der SC Freiburg steht nach einem glücklichen Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga vorerst wieder auf einem Aufstiegsplatz.

Stürmer Alexander Iaschwili erlöste die Badener zum Auftakt des 19. Spieltages beim 1:0 (0:0)-Heimerfolg mit seinem späten Siegtreffer in der 85. Spielminute. Mit 31 Punkten rückte der Bundesliga-Absteiger auf den dritten Tabellenplatz vor. Ein spätes Ausgleichstor sicherte Erzgebirge Aue ein 1:1 (0:0) gegen Wacker Burghausen. Der abstiegsbedrohte 1. FC Saarbrücken musste sich im Heimspiel gegen den SC Paderborn mit einem 0:0 begnügen.

Die Freiburger könnten schon im weiteren Verlauf des Spieltages wieder von der SpVgg Greuther Fürth überflügelt werden, sofern die Franken (30 Zähler) im Heimspiel gegen Kickers Offenbach mindestens unentschieden spielen. Spitzenreiter Alemannia Aachen (35 Punkte) beschließt den 19. Spieltag mit dem Top-Spiel beim Karlsruher SC.

Zur ungewöhnlichen Spielzeit am Samstagmittag kamen die sechs antretenden Teams erst spät auf Touren. Die Angriffsreihen konnten die Zuschauer kaum erwärmen, zur Halbzeit stand es an allen drei Schauplätzen 0:0.

Nach dem missglückten Rückrundenstart in Burghausen (1:2) war den Freiburgern die Unsicherheit gegen eine kompakt auftretende Dresdner Elf anzumerken. Der Aufstiegskandidat konnte vor 12 000 Zuschauern das Spiel nicht diktieren, was aber nicht an den Platzverhältnissen lag. Der Rasen war gut bespielbar, aber Dresden machte dem Sportclub das Leben schwer und hätte einen Punkt mehr als verdient gehabt. Im zweiten Durchgang wurde die Begegnung hitziger und hektischer, mit Iaschwilis spätem Siegtor hatte aber eigentlich niemand mehr gerechnet. Dresdens Abwehrspieler Levente Csik sah kurz darauf wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (86.).

Burghausen stand in Aue nach dem Führungstor von Marek Krejci (47.) kurz vor dem fünften Auswärtssieg. Beim sechsten Saisontreffer des Stürmers beklagten sich die Platzherren allerdings darüber, dass die Gäste ihren Angriff fortsetzten, obwohl einer ihrer Spieler verletzt am Boden lag. Ein unglückliches Eigentor von Hrvoje Vukovic (88.) sicherte Aue wenigstens noch einen Zähler. In der hektischen Schlussphase sah der Auer Jörg Emmerich nach Tätlichkeit die Rote Karte.

In Saarbrücken sahen die Zuschauer eine schwache Partie, die unter den schlechten Bodenverhältnissen litt. Beide Mannschaften konnten auch aus Standardsituationen kein Kapital schlagen. Für die nur kämpferisch überzeugenden Saarbrücker war die Punkteteilung im Kampf um den Klassenverbleib zu wenig. Der Aufsteiger aus Paderborn kann mit 28 Zählern den Blick in der Tabelle sogar nach oben richten.

Auch interessant

Kommentare