Italienische Doping-Sünder müssen teuer bezahlen

Rom - Italien greift im Vorfeld der Olympischen Spiele in Vancouver im Kampf gegen Doping zu drastischen Mitteln.

 Jeder Athlet im italienischen Kader, der bei den Spielen des Dopings überführt wird, muss 100 000 Euro bezahlen, wie das Nationale Olympische Komitee CONI am Dienstag in Rom mitteilte. Dazu schreibt das CONI allen 109 Sportler einen Vertrag vor. Die hohe Geldsumme soll als Abschreckung dienen, sagte CONI-Präsident Giovanni Petrucci, “um zu zeigen, wie ernst wir den Anti-Doping-Kampf nehmen“. Wer nicht unterschreibe, fliege nicht mit nach Vancouver, betonte Petrucci. Schon vor den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking mussten Italiens Sportler eine ähnliche Erklärung unterschreiben - damals allerdings noch ohne angedrohte Strafzahlung.

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dpa

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