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Italiens Fußball-Skandal: Urteile verzögern sich

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- Rom - Die Urteilsverkündung im italienischen Fußball-Skandal wird sich voraussichtlich verzögern. Eventuell werde der vorsitzende Richter Cesare Ruperto die Urteile erst am 14. oder 15. Juli bekannt geben, berichtete die Zeitung «Corriere della Sera». Die Richter prüften minutiös und ohne Eile alle Akten in dem Manipulations-Prozess, hieß es. Ursprünglich sollte die Entscheidung am 11. oder 12. Juli fallen.

Bei dem Verfahren droht dem hauptangeklagten Rekordmeister Juventus Turin, dem mehrere Nationalspieler aus dem Weltmeister-Team angehören, der Abstieg in die 3. Liga (Serie C) oder eine noch tiefere Klasse. Auch die mitangeklagten Top-Vereine AC Mailand, Lazio Rom und AC Florenz müssen zittern: Ihnen droht die Herabstufung in die 2. Liga (Serie B). Medien zufolge werden die Urteile auf jeden Fall nach Börsenschluss verkündet. Dieser wichtige Moment für die Zukunft des italienischen Fußballs werde live im italienischen Radio und Fernsehen übertragen, hieß es.

Der Club Juventus, dem auch die beiden Meistertitel 2005 und 2006 aberkannt werden könnten, hatte trotz der drohenden Bestrafung einen Trainer gefunden. Wie der Verein mitteilte, erhielt der 35 Jahre alte Didier Deschamps einen Vertrag bis 2008. Der Franzose, der 1998 als Kapitän der Equipe Tricolore Weltmeister wurde, spielte für Juventus von 1994 bis 1999. Er tritt die Nachfolge von Fabio Capello an, der zu Real Madrid wechselt. Zuletzt hatte Deschamps den AS Monaco betreut.

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