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Jan-Lennard Struff: Freundin, Frau, Kinder, Familie? Das wissen wir über das deutsche Tennis-Ass

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Jan-Lennard Struff gilt als einer der aktuell besten deutschen Tennisspieler.
Jan-Lennard Struff gilt als einer der aktuell besten deutschen Tennisspieler. © Sanjin Strukic/IMAGO

Privat bodenständig, am Court aggressiv – Jan-Lennard Struff ist einer der Lieblingsspieler vieler deutschen Tennisfans. Wissenswertes über den deutschen Tennisprofi.

München – Der am 25. April 1990 in Warstein im Sauerland geborene Jan-Lennard Struff fand über seine Eltern Dieter und Martina – beide Tennis-Coaches – zum Tennis. Von Anfang an war der kleine „Struffi“ dabei sehr zielorientiert: Um seinem Traum, Profi-Tennisspieler zu werden, nachzukommen, und um parallel Schule und Tennistraining bestreiten zu können, legte er oft lange Wege zurück.

Nach der Schule und dem Training war er oft erst um 21 Uhr zu Hause. Die Hausaufgaben wurden im Zug erledigt. 2009 absolvierte er sein Abitur und konzentrierte sich anschließend auf seine Tenniskarriere. Neben seinem Lebensinhalt Tennis ist Jan-Lennard Struff auch begeisterter Fußball-Fan. Wenn es ihm möglich ist, verfolgt er jedes Match seiner Lieblingsmannschaft Borussia Dortmund. Sein Trainer ist Carsten Arriens, sein Fitness-Coach Uwe Liedtke. Sein Privatleben hält Jan-Lennard Struff nach Möglichkeit bedeckt. Man weiß nur: Seine Ex-Freundin ist die ehemalige Profispielerin Nina Zander, mit seiner Ehefrau Madeleine hat er seit 2019 einen Sohn.

Jan-Lennard Struff – seine Karriere

Bemerkenswert ist neben seinem Aufschlag – einem der schnellsten auf der ATP-Tour – und der aggressiven Vorhand insbesondere die große Willensstärke auf dem Platz. Er wird deshalb auch gerne als „Mentalitätsmonster“ bezeichnet. Seit 2009 ist Jan-Lennard Struff Tennisprofi, konnte einige Erfolge erringen:

Jan-Lennard Struff – sein Privatleben

Seine Wurzeln hat Deutschlands fünftbester Tennisspieler (Stand: 27.4.2022; Anm.) trotz seiner Erfolge nie vergessen: „Ich halte mich, wenn ich in Deutschland bin, größtenteils in meiner Geburtsstadt Warstein und in der Heimat meiner Ehefrau (Madeleine; Anm.), in Witten, auf.“ 2019 wurde Jan-Lennard Struff zum ersten Mal Vater. Die Geburt seines Sohnes Henri veränderte für den 1,93 m großen und 92 Kilogramm schweren Tennisprofi alles, beflügelte aber auch seine Karriere. „Die meisten Niederlagen fühlen sich nicht gut an, aber wenn mein Sohn aus seinem Zimmer kommt, mich anlächelt, dann macht das die Welt wieder schön“, beschrieb er einmal auf der Plattform „Behind the racket“ die Kombination aus Tennis- und Familienleben.

Jan-Lennard Struff – Familie & Corona-Pause

Jan-Lennard Struff hat den Ruf, einer der sympathischsten und bodenständigsten Spieler im deutschen Profitennis zu sein. Er ist nicht nur dank seiner mitreißenden Matches einer der Lieblingsspieler vieler deutscher Tennisfans, sondern auch weil er Grundwerte wie Ehrlichkeit, Engagement und Bodenständigkeit lebt und auch vermittelt. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass er sogar der coronabedingten Tennispause im Jahr 2020 etwas Positives abgewinnen konnte: „Ich habe schnell gemerkt, dass diese Zeit auch ein Geschenk für mich sein kann. Bei meinem Sohn konnte ich jeden kleinen Entwicklungsschub hautnah miterleben, das ist schon irre. Seine ersten Schritte zu sehen, war sehr besonders. Ich bin dankbar dafür, so viel Zeit mit meiner Familie verbringen zu können.“

Auf „Behind the racket“ gewährte er noch weitere Einblicke in sein Privatleben: „Ich war sehr schüchtern als Kind, habe immer daran gezweifelt, was ich erreichen kann. Ich wusste nicht, wie gut ich sein würde, weil ich als Junior nicht den Erfolg hatte, den andere hatten.“

Jan-Lennard Struff – das weiß nicht jeder über Deutschlands Nummer 2

Am 23. Juli 2015 trennte sich Struff von seiner Trainerin Ute Strakerjahn, mit der er bis zum 22. Mai 2016 einen gültigen Vierjahresvertrag Vertrag hatte. Strakerjahn hatte Struff seit dem Grundschulalter betreut. Nach dem Abitur stieg Struff 2009 ins Profigeschäft ein. Seit 2012 arbeiteten beide auf der Grundlage eines Vertrages zusammen, nach dem die Lippstädterin bis zu 20 Prozent an den Preis- und Antrittsgeldern des Profis sowie an seinen Einnahmen aus Sponsoring- und Werbeverträgen beteiligt war und so für ihre Vertragsleistungen bezahlt wurde. Nach der Trennung folgte ein Rechtsstreit um 246.000 Euro plus Zinsen. 2018 akzeptierte Jan-Lennard Struff die Ansprüche seiner Ex-Trainerin.

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