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Kiel schlägt Flensburg

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- Kiel - Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat Cupverteidiger SG Flensburg-Handewitt bereits in der zweiten Runde aus dem DHB-Pokal geworfen. In einer Neuauflage des diesjährigen Finales setzten sich die Kieler am Dienstagabend vor 10 200 Zuschauern in der Ostseehalle mit 35:32 nach Verlängerung durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 28:28 (10:14) gestanden. Die Gastgeber nahmen damit erfolgreich Revanche für die drei Tage zuvor in Flensburg erlittene 33:39-Niederlage in einem Meisterschaftsspiel.

Der THW Kiel beendete eine seit knapp dreieinhalb Jahren anhaltende Misserfolgs-Serie gegen den schleswig-holsteinischen Nachbarn. In zehn aufeinander folgenden Spielen in Bundesliga und DHB-Pokal hatte der elfmalige Meister nicht mehr gegen FlensburgHandewitt gewonnen (neun Niederlagen, ein Remis). Allerdings sah es auch diesmal lange Zeit nicht nach einem Sieg der Gastgeber aus. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit führte der Pokalverteidiger deutlich.

In einer spannenden und hochklassigen, aber auch verbissen geführten Partie mit zahlreichen Zeitstrafen schenkten sich die Erzrivalen nichts. "Es ist immer hart, wenn wir gegen die spielen", sagte Flensburgs Rückraum-Akteur Glenn Solberg. Nationaltorhüter Henning Fritz hatte beim THW nicht seinen besten Tag. Er parierte bis zur 39. Minute lediglich zwei von 22 Würfen und wurde gegen Mattias Andersson ausgetauscht. Zudem stellte THW-Trainer Zvonimir Serdarusic in der zweiten Halbzeit die Abwehr um und legte damit den Grundstein für den Erfolg.

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