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Kinshofer soll Skirennen in die Wüste holen

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- München - Der alpine Skizirkus soll in Zukunft auch in der arabischen Wüste seine Zelte aufschlagen. Die Ölscheichs der Vereinigten Arabischen Emirate bemühen sich um die Mitgliedschaft im Internationalen Skiverband Fis und haben sich für die Umsetzung ihres Vorhabens prominente Unterstützung geholt. Als Präsidentin des "Dubai Ski-Clubs" soll die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Christa Kinshofer (Miesbach) den Wüstenstaat zum Wintersportland machen.

"Ich hoffe, dass für und nicht gegen den Sport entschieden wird", sagte die 44-Jährige im Bayerischen Fernsehen. Die Fis will bereits in der kommenden Woche über Dubais Aufnahme in den Weltverband entscheiden. Die möglichen Weltcuprennen sollen in der größten Skihalle der Welt in Dubai gefahren werden, in der eine 400 m lange Kunstschneepiste zur Verfügung steht.

Christa Kinshofer (44), die bei Olympia in Lake Placid (1980) Silber und in Calgary (1988) Silber und Bronze gewann, ist seit Mitte dieses Jahres Präsidentin des "Dubai Ski-Clubs" und hat mit Kilian Albrecht sogar schon einen Rennläufer. Der 31-jährige Österreicher, 2002 in Salt Lake City Olympia-Vierter im Slalom, hat im österreichischen Skiverband keinen Startplatz mehr und soll Dubai im Weltcup vertreten.

Albrecht ist auch Geschäftsführer des Klubs, bei dem Franz Beckenbauer und der Prinz von Hohenlohe die Ehrenmitgliedschaft besitzen. Kommenden Montag startet der Klub mit einer pompösen Opening Party in den Wüstenwinter.

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