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Kuranyi: "Ailton wird das Lachen vergehen"

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- Gelsenkirchen - Neun Jahre nach dem Uefa-Cup-Triumph nimmt der Traum vom zweiten internationalen Titel Gestalt an, doch schon eine halbe Stunde nach dem Coup in Sofia rückten beim FC Schalke 04 das Bundesliga-Topduell mit den Hamburger SV und das Wiedersehen mit Stürmer Ailton am Sonntag in den Blickpunkt.

"Das ist ein sehr wichtiges Spiel im Kampf um die Champions-League-Plätze", sagte Trainer Mirko Slomka nach dem 3:1 bei Levski Sofia im Viertelfinal-Hinspiel des Uefa-Cups. Das Halbfinale ist nun greifbar nahe, doch erst einmal hat jetzt wieder die Bundesliga Priorität.

Slomka ist sicher, dass seine Mannschaft die Strapazen durch die Doppelbelastung diesmal besser wegsteckt als vor zwei Wochen. Da folgten dem Sieg über Palermo drei Tage später der Einbruch beim FC Bayern (0:3) und das magere 2:2 gegen den VfL Wolfsburg. Doch diesmal soll es im Duell mit dem HSV, der ohne Daniel van Buyten (verletzt) und Khalid Boulahrouz (gesperrt) antritt, anders laufen.

"Es geht um alles", sagt Stürmer Gerald Asamoah. Nur ein Sieg gegen die Elf von Thomas Doll würde Schalke (52 Punkte) im Dreikampf mit Werder Bremen (53) und dem HSV (56) aussichtsreich im Rennen um die Champions-League-Plätze halten. Entsprechend engagiert wollen die Knappen, denen Abwehrspieler Mladen Krstajic (Zerrung) fehlt, zu Werke gehen. Kevin Kuranyi verspricht Ailton, seinem Stürmer-Vorgänger auf Schalke, einen heißen Tanz: "Der Toni ist ein lockerer Typ und lacht gerne. Aber am Sonntag wird er nichts mehr zu lachen haben."

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