2:0 in Lautern - "Supersache" für Slomka

- Kaiserslautern - Die Spieler des FC Schalke 04 haben Mirko Slomka einen schönen Einstand als Bundesliga-Trainer beschert und den Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern noch tiefer in die Krise gestürzt. Der von den Pfälzer Fans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffene Ex-Lauterer Lincoln (12. Minute) und Lewan Kobiaschwili (78./Foulelfmeter) sorgten gestern auf dem Betzenberg für den 2:0-Sieg der Königsblauen. Dem Treffer von Lincoln war allerdings ein Handspiel von Stürmer Ebbe Sand vorausgegangen.

"Hier zu gewinnen ist eine Supersache", jubelte Slomka. Der Nachfolger des vor der Winterpause entlassenen Ralf Rangnick hatte zunächst Gerald Asamoah auf der Bank gelassen und als Spitzen Sand und Kevin Kuranyi aufgeboten. Für Asamoah rückte Dario Rodriguez in die Schalker Startelf. Beim FCK baute Coach Wolfgang Wolf auf die neu formierte Abwehrkette mit den Bundesliga-Debütanten Mathieu Beda und Jon Inge Höiland, die aber noch nicht für die erhoffte Sicherheit in der Defensive sorgen konnten.

Nach dem Seitenwechsel hätte Lincoln mit drei Torchancen innerhalb kurzer Zeit (46./47./65.) früh für die Entscheidung zugunsten der Schalker sorgen können. Doch er vergab ebenso wie auf der Gegenseite Halil Altintop, dessen Schuss (73.) am Außennetz landete.

Vor dem 2:0 für die Gäste drückte Lauterns Neuzugang Höiland Nationalstürmer Kevin Kuranyi zu Boden, Schiedsrichter Sippel entschied nach der Aktion des Norwegers auf Strafstoß, und Kobiaschwili ließ sich die Chance nicht nehmen.

Beste Spieler bei den Schalkern waren Fabian Ernst und Lincoln. Beim FCK konnten mit Abstrichen die beiden bemühten Offensivkräfte Altintop und Boubacar Sanogo überzeugen.

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