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Lord of England düpiert namhafte Konkurrenz

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- München - Lord of England war gestern nach dem Sieg im Großen Dallmayr-Preis auf der Galopprennbahn in Riem schon lange von der Bahn - doch die Freude bei Jockey, Trainer und Besitzer kannte keine Grenzen. Trainer Mario Hofer und Jockey Andrasch Starke lagen sich in den Armen, der Reiter stürzte sich auf Besitzer Klaus Hofmann und riss ihm fast den Anzug vom Leib. Kein Wunder: So richtig auf der Rechnung hatte den Dreijährigen keiner.

Um so triumphaler fiel der Sieg aus: Arcadio, das zur Zeit beste deutsche Rennpferd, geschlagen. Laverock, französisches Superpferd, mit einer Länge Vorsprung auf Platz zwei verwiesen. Wer wollte es Mario Hofer da verübeln, dass er fast vor Stolz platzte? Schließlich ist der Große Dallmayr-Preis ein Gruppe-I-Rennen und damit die beste Rennklasse, mit 19 800 Besuchern auf der Bahn. Früh schon sei er vom Sieg überzeugt gewesen, sagte Hofer, als nämlich die beiden Favoriten nicht auf Touren gekommen seien.

enn "im Schlusssprint ist meiner nur schwer zu schlagen, das ist ja keine lahme Ente". Bis in die Zielgerade lag Lord of England hinter der lange führenden Almerita auf Platz zwei, setzte sich dann aber schnell in die Spitze. Für einen Moment noch kam der zweite Favorit Laverock auf Touren, ohne jedoch Lord of England wirklich ernsthaft den Rang ablaufen zu können. "Das war ein Rennverlauf wie gemalt für uns", sagte der Trainer. Vom langsamen Tempo habe sein Dreijähriger zusätzlich profitiert. Da konnte Trainer Peter Schiergen nur gequält lächeln. Sein als haushoher Favorit gehandelter Arcadio war der große Verlierer. Für den Vierjährigen blieb nur der letzte Platz, nachdem das Rennen an ihm und Andreas Suborics vorbeigelaufen war. "Viel zu langsam das Tempo", so Schiergen. So kann ein antrittsstarkes Pferd vom Ende des Felds kein mehr Tempo entwickeln. In der Zielgeraden hätte Arcadio damit doppelt so schnell laufen müssen wie der Rest: "Das konnte nicht gut gehen."

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