Michael Schumacher und seine Frau Corinna auf dem Deutschen Sportpresseball 2012.
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Michael Schumacher und seine Frau Corinna auf dem Deutschen Sportpresseball 2012.

Kurz vor Start der Netflix-Doku

Corinna Schumacher offen wie wohl noch nie: Das sagte Michael kurz vor dem Unfall zu mir

  • Marius Epp
    VonMarius Epp
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Corinna Schumacher spricht in der neuen Doku „Schumacher“ offen wie nie über den Ski-Unfall ihres Mannes. Sie weiß noch, was er davor zu ihr sagte.

Gland - Michael Schumacher* verunglückte vor fast acht Jahren beim Skifahren in den französischen Alpen. Sein Gesundheitszustand bleibt weiter Geheimnis der Familie, doch in einer Dokumentation gibt die Familie Schumacher tiefe Einblicke in das Leben der Rennsport-Legende nach dem Unfall.

Die Doku „Schumacher“ erscheint zwar erst am 15. September auf Netflix, schon jetzt wurden aber Szenen bekannt. Schumachers Ehefrau Corinna spricht darin erstmals über den Tag, nach dem nichts mehr war wie früher.

Michael Schumacher: Frau Corinna mit bewegenden Worten - „Michael ist da, aber anders“

Kurz vor dem Unfall habe ihr Mann zu ihr gesagt: „Der Schnee ist nicht optimal, wir könnten ja nach Dubai fliegen.“ Corinna Schumacher spricht auch über den Zustand ihres Mannes: „Wir leben zu Hause zusammen, therapieren, machen alles, damit es Michael besser geht und dass er unseren Familienzusammenhalt auch einfach spürt“, sagt sie sichtlich bewegt.

„Es ist ganz klar, dass Michael mir jeden Tag fehlt, und nicht nur mir, die Kinder, die Familie, sein Vater, alle, die um ihn herum sind. Jeder vermisst Michael.“ Sie fügt an: „Aber Michael ist ja da, anders, aber er ist da, und das gibt uns allen Kraft.“

Michael Schumacher: Netflix-Doku mit emotionalen Einblicken kommt am 15. September

Die Privatsphäre will die Familie weiterhin wahren. „Es ist wichtig, dass er sein Privatleben weiter so genießen kann, so gut, wie es eben geht. Michael hat uns immer beschützt, jetzt beschützen wir Michael.“ Wer sich in der Doku Details über „Schumis“ Zustand erhofft, wird enttäuscht. „Wir sind zu keinem Zeitpunkt der Schlagzeile nachgejagt, sondern haben uns langsam herangetastet und haben gemeinsam einen Weg gefunden“, sagt Regisseurin Vanessa Nöcker über den Film. „Das hätte sonst auch nicht funktioniert, letztlich hatten wir am Ende selbst einen Beschützerinstinkt.“

Auch Schumachers Sohn Mick*, der es mittlerweile selbst in die Formel 1 geschafft hat, kommt im Film zu Wort. Mit seinem Vater würde er gerne unendlich viel besprechen. „Ich würde alles aufgeben nur für das“, sagt er.

Die Doku „Schumacher“ wird ab dem 15. September auf Netflix ausgestrahlt. Zahlreiche Weggefährten sind dabei, unter anderem bislang unveröffentlichte Aufnahmen über das Leben nach dem Unfall wurden angekündigt. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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