Mick Schumacher im Trainigsanzug von Alfa Romeo.
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Mick Schumacher kam nicht zum erhofften Formel-1-Debüt im Alfa Romeo.

Autos bleiben bei Nürburgring-Comeback in der Garage

Mick Schumacher: Traum-Debüt fällt ins Wasser - Formel-1-Cockpit als Entschädigung? „Er wird bald kommen“

  • vonMarius Epp
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Höhere Gewalt verhinderte das Formel-1-Debüt von Mick Schumacher. Trotzdem steht er unmittelbar vor einem eigenen Cockpit in der neuen Saison.

  • Auf dem Nürburgring wurde das komplette Freitags-Training der Formel 1* wegen schlechten Wetterbedingungen abgesagt.
  • Mick Schumacher* erhielt dadurch keine Chance, sein Debüt im Alfa Romeo* zu geben.
  • Lange hinterhertrauern muss er dieser Gelegenheit wohl nicht - er wird wohl bald ein festes Cockpit bekommen.

Nürburgring - Es war alles angerichtet für den „deutschen Tag“ in der Formel 1*. Doch der Wettergott hatte anderes vor. In der Eifel schüttete es aus Kübeln, alle Trainings für den Freitag wurden abgesagt. Mick Schumacher* bekam keine Chance, im Alfa Romeo Runden zu drehen.

Formel 1: Mick Schumacher verpasst Debüt - „Sicherheit geht vor“

„Sicherheit geht vor“, sagte er zum geplatzten Trainings-Debüt. „Natürlich bin ich etwas enttäuscht, aber im Endeffekt bin ich trotzdem froh, hier zu sein und die Arbeit mit dem Team machen zu können. Schade ist es auf jeden Fall, hoffentlich bekomme ich die Chance bald mal wieder.“ Aller Voraussicht nach wird er diese Chance auch bekommen. Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur machte Hoffnungen auf ein Schumacher-Comeback. Nicht nur das - er ist sich sogar schon sicher.

Formel 1: Mick Schumacher bald mit festem Cockpit? „Stehen kurz vor einer Entscheidung“

„Wir werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen“, sagte der Franzose am Freitag bei Sky. Weiß er etwa schon mehr? Alfa Romeo gilt ohnehin als Favorit auf die Schumacher-Verpflichtung. „Ich denke, wir stehen kurz vor einer Entscheidung, was unsere Fahrer für nächstes Jahr betrifft. Mick ist natürlich eine Option, es liegt aber auch an Ferrari*, da eine Entscheidung zu treffen“, so Vasseur weiter. Schumacher gehört der Ferrari Driver Academy an.

Formel 1: Mick Schumacher tritt wohl in Fußstapfen seines Vaters - Binotto: „Wird bald kommen“

Mattia Binotto, Teamchef der Scuderia, hält ein Cockpit für den Youngster in der nächsten Saison für wahrscheinlich. „Ich denke, er wird bald in die Formel 1 kommen“, sagte der Italiener. Er kündigte eine baldige Entscheidung an. „Wir werden in den kommenden Wochen entscheiden, was das Beste für ihn und die anderen Akademie-Fahrer in der Formel 2 ist.“ Acht Jahre nach dem letzten Rennen von Formel-1-Legende Michael Schumacher* lebt der „Schumi-Mythos“* offenbar wohl bald weiter.

Derzeit fahren Altmeister Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi für Alfa Romeo. Der Finne möchte wohl noch ein Jahr weiterfahren - zuletzt war zu vernehmen, dass sein Vertrag wohl auch nochmal für ein Jahr verlängert wird. Bei Giovinazzi stehen die Zeichen wiederum eher auf Trennung. (epp)

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