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Die Kosten für das neue Olympiastadion für die Spiele 2020 in Tokio werden verringert

Verantwortliche reagieren auf Kritik

Olympiastadion in Tokio wird günstiger

Tokio - Das Olympiastadion der Sommerspiele 2020 in Tokio wird nicht so opulent ausfallen wie zunächst geplant. Die Verantwortlichen reagieren auf Kritik aus der Bevölkerung.

Die japanischen Sportbehörden gaben am Dienstag bekannt, dass der Neubau zwar wie vorgesehen Platz für 80.000 Zuschauer bieten wird, die Anzahl der VIP-Logen und der Parkplätze sowie die bebaute Fläche aber deutlich reduziert würden. Dadurch sollen zugleich die zunächst geplanten Baukosten in Höhe von umgerechnet 2,2 Milliarden Euro auf 1,3 Milliarden gesenkt werden.

Das Japan Sports Council (JSC) reagierte damit auf die größer werdende Anzahl kritischer Stimmen, die Verschwendung und maßlosen Luxus anprangern. Zudem befürchten Anwohner, dass der 70 Meter hohe Bau nach einem Entwurf der irakischen Architektin Zaha Habib das Stadtbild im Westen der Metropole zu stark dominieren könnte. „Wir benutzen weiterhin das Design von Zaha Hadid, werden es aber verkleinern“, sagte ein JSC-Sprecher.

Die Arena wird auf dem Gelände des Olympiastadions von 1964 errichtet, das ab 2015 abgerissen wird. Der Neubau soll zur Rugby-WM 2019 eröffnet werden.

SID

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