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Omodiagbe: Haching beste Europa-Station

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- Unterhaching - Vom Wandervogel zum Publikumsliebling, dies ist die Story von Darlington Omodiagbe, seit 2002 unter Vertrag beim Zweitligisten SpVgg Unterhaching. Neun Vereine hatte der Nigerianer auf seiner Bewerbungsliste stehen, jetzt deutet alles daraufhin, dass "Omo", wie ihn die Fans nennen, endlich sesshaft geworden ist. Denn der Abwehrchef der Hachinger verlängerte jetzt bis 2008.

Ex-Trainer Wolfgang Frank holte den 1,90-Meter-Kopfballspezialisten aus Polen, um das defensive Mittelfeld zu stärken. Zwei Jahre später wurde er unter Andy Brehme zum Innenverteidiger. "Eine Rolle, die mir liegt, ich schalte mich bei Standards aber immer wieder in die Offensive ein", erzählt der 27-Jährige, der nach vielen schlechten Erfahrungen in Haching sehr zufrieden ist: "Ich werde in der Mannschaft akzeptiert, der Verein arbeitet seriös - für mich und meine Familie ist das bisher die beste Station in Europa."

Nach der Karriere wird "Omo" wohl wieder in die Heimat zurückkehren, aber bereits jetzt steht für ihn fest: "Trainer werde ich nicht, das ist ein schwerer Job." Einen besseren Job als in den letzten beiden Spielen wollen "Omo" und Kollegen am Sonntag gegen Hansa Rostock machen.

Nach einem Zwischenhoch gab es zuletzt zwei Niederlagen ohne Torerfolg. "Jetzt hoffen wir auf eine Wiedergutmachung und drei Punkte, damit das Thema Abstiegsgefahr vorzeitig beendet ist", wünscht sich Omodiagbe, der bei den Hachingern zu einem zuverlässigen Dauerbrenner entwickelt hat. Gegen die auswärts zuletzt viermal sieglosen Rostocker setzt Harry Deutinger, der bis auf Rajko Tavcar alle Mann an Bord hat, natürlich wieder auf die Qualitäten von Omodiagbe in der Defensive und in der Offensive.

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