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Overath will Köln nicht im Stich lassen

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- Köln - Vereinsboss Wolfgang Overath würde im Falle des Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga mit dem 1. FC Köln noch einmal den schweren Gang in die Zweite Liga antreten. "Ich habe noch nicht eine Sekunde daran gedacht, die Brocken hinzuwerfen. Ich habe keinen Tag beim FC bereut und verlasse nicht das sinkende Schiff. Und ich werde nie die Leute im Stich lassen, die ihre Hoffnungen in mich gesetzt haben", sagte der Weltmeister von 1974.

Overath würde es zwar schwer fallen, "nochmal so ein Zweitliga-Jahr durchzumachen - wenn es denn so kommen sollte". Aber es sei nicht seine Art vor so etwas zu kneifen. "Sollten wir absteigen, müssen wir das so schnell wie möglich vergessen machen und sofort wieder in Ordnung bringen. Wir sollten dann sofort wieder an den Aufstieg glauben." Overath glaubt aber vor dem Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt trotz der aktuell neun Punkte Rückstand zum rettenden 15. Platz immer noch an den Klassenerhalt. Sollte es für den Traditionsklub allerdings nicht reichen, "müssen wir die Saison so zu Ende spielen, dass die Leute sofort an den Wiederaufstieg glauben".

Der Vereinschef spricht seiner Mannschaft zwar nicht grundsätzlich die Qualität ab, bemängelt aber die Einstellung einiger Spieler. "Offensichtlich ist, dass die Mannschaft trotz der prekären Lage nicht den nötigen Biss zeigt", sagte Overath und kündigte Konsequenzen an: "Nur streicheln bringt uns nicht weiter, wir müssen auch mal andere Saiten aufziehen." Keine Spekulationen lässt Overath um die Zukunft des erst in der Winterpause gekommenen Trainers Hansperter Latour aufkommen. "Er ist gerade, offen und fleißig. Warum sollte ich mich jetzt über den Trainer unterhalten? Alles andere um den Klub herum stimmt, aber die Punkte fehlen."

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