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Pantelic-Doppelpack rettet Hertha BSC 2:2 in Mainz

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- Mainz - Mit seinen ersten Auswärtstoren hat Leihstürmer Marko Pantelic Hertha BSC im Alleingang vor einer Niederlage beim abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 bewahrt.

Nachdem der Serbe bereits die 1:0-Führung (41.) der Hauptstädter erzielt hatte, traf er zwei Minuten vor Spielende auch 2:2 (1:0)-Endstand. Zwischenzeitlich hatten Michael Thurk (53.) per Foulelfmeter und Conor Casey (78.) die Gastgeber vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion in Front geschossen. Während die Mainzer durch das unglückliche Remis im Kampf gegen den Abstieg kaum Boden gut machen konnten, wahrten die Berliner zumindest Sichtweite zu den UEFA-Pokal-Rängen.

Von Beginn an leisteten sich die beiden seit nunmehr drei Begegnungen ungeschlagenen Teams einen beherzten Schlagabtausch. Einziges Manko hüben wie drüben war die Chancenverwertung. Am knappsten scheiterte auf Mainzer Seite Toni da Silva. Der aus dem Stand getretene Freistoß des Brasilianers krachte gegen das Lattenkreuz (24.). Des Weiteren vergaben in der höchst abwechslungsreichen ersten Hälfte seine Teamkollegen Mathias Abel (10.), Mohamed Zidane (18.), Michael Thurk (29.) sowie Marco Rose (36.) die mögliche Führung.

Stattdessen hatten die bei ihren Vorstößen immer gefährlichen Berliner, bei denen Trainer Falko Götz auf die Gelb-gesperrten Kevin- Prince Boateng und Jörg Neuendorf verzichten musste, Grund zum Jubeln. Mit seinem achten Saisontor brachte Pantelic per Kopf die Gäste in Führung. Der von Roter Stern Belgrad ausgeliehene Serbe hatte bereits beim 1:0-Sieg der Hertha vor einer Woche gegen Bielefeld getroffen. Nun zeigte er es nach zwei Fehlversuchen (22./40.) erneut seinen Mitspielern: Gilberto (5.), Marcelinho (15.) und Yildiray Bastürk (26.) hatten zuvor aus aussichtsreicher Position vergeben.

Verletzungsbedingt musste Mainz-Coach Jürgen Klopp Spielmacher da Silva zur Pause gegen den ghanaischen WM-Kandidaten Otto Addo sowie Abel gegen Niclas Weiland auswechseln. Doch dies tat den Ausgleichsbemühungen keinen Abbruch. Im Gegenteil: Nach einer Attacke von Nationalspieler Arne Friedrich an Thurk verwandelte der gefoulte FSV-Angreifer selbst zum 1:1. Für den auch als möglichen Last-Minute- Aufspringer auf den WM-Zug gehandelten Thurk war es bereits der elfte Saisontreffer. Nach Caseys Treffer zum 2:1 ließ Pantelic den Siegesjubel der Mainzer Fans kurz vor Schluss mit seinem neunten Saisontor aber doch noch verstummen.

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