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"Zu 150 Prozent hinter Fernando"

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- Suzuka - Renault hat die Vorwürfe seines Weltmeister Fernando Alonso wegen angeblich mangelnder Unterstützung des Teams im Endspurt der Formel-1-Weltmeisterschaft zurückgewiesen. "Wir stehen zu 150 Prozent hinter Fernando und seinem Kampf um die Weltmeisterschaft. Die Punkte-Situation ist momentan so eng, dass man die Fahrer-WM wahrscheinlich gewinnen muss, wenn man auch die Konstrukteurs-WM gewinnen möchte - und umgekehrt genauso", sagte ein Renault-Sprecher: "Es gibt jedenfalls kein Problem in der Beziehung zwischen Fernando und dem Team."

Der spanische Titelverteidiger Alonso, der ab der kommenden Saison für McLaren-Mercedes fahren wird, hatte nach dem zweiten Platz beim Großen Preis von China in Schanghai sein Team beschuldigt, ihn im Kampf gegen Michael Schumacher nicht ausreichend zu unterstützen und stattdessen nur auf die Konstrukteurs-WM zu schauen. Der 25-Jährige hatte vermutet, dass "einige im Team froh wären, wenn ich die Nummer eins nicht mitnehme".

Nach Schumachers Triumph in Schanghai ist Alonso in der WM-Wertung hinter den Ferrari-Piloten zurückgefallen. Durch eine falsche Reifenwahl, einen verpatzten Boxenstopp und nach Alonsos Meinung zu wenig Schützenhilfe von Teamkollege Giancarlo Fisichella hatte der Spanier den Sieg verpasst. Beim Punktegleichstand von je 116 Zählern spricht jetzt die größere Zahl der Saisonsiege (7:6) für Schumacher, weshalb der Kerpener mit einem Erfolg am Sonntag beim Großen Preis von Japan in Suzuka (Start um 7.00 Uhr MESZ / live bei RTL und Premiere) schon im vorletzten Rennen der Saison (und seiner Karriere) den Titel holen könnte, wenn Alonso ausfällt oder maximal Neunter wird.

Bei Renault kann man sich die Kritik des Titelverteidigers am Team nicht erklären. "Ich weiß nicht, was Fernando damit meint. Ich führe das auf die Frustration zurück, dass er in Schanghai einen Sieg aus den Händen gegeben hat, während der einzige Hoffnungsschimmer die wieder erlangte Führung in der Konstrukteurs-WM war", sagte der Teamsprecher.

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