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Daniel Köllerer beschuldigt Rafael Nadal des Dopings.

Österreicher mit Theorie

Köllerer: Nadal muss gedopt sein

Köln - Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer, der selbst wegen Spielmanipulation lebenslang gesperrt ist, beschuldigt Rafael Nadal schwer. Der Spanier sei gedopt. Er hat dafür eine Verschwörungstheorie.

Der wegen Spielmanipulation lebenslang gesperrte Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer hat Superstar Rafael Nadal des Dopings beschuldigt. „Dass der nichts nimmt, glaubt doch keiner“, sagte der 30-jährige Österreicher im Gespräch mit der Sportwoche: „Der ist sieben Monate nicht dabei, kommt im Februar zurück und gewinnt dann zehn von zwölf gespielten Turnieren. Das ist unmöglich! Unmöglich!“

Der 13-malige Grand-Slam-Turniersieger aus Spanien habe aber eine Überführung nicht zu befürchten, sein Status sei zu stark: „Stell dir vor, der wird positiv getestet - was das für das Tennis bedeuten würde.“

Rafael Nadal hat vor ein paar Wochen die US Open gewonnen.

Zudem kursieren laut Köllerer in der Tennis-Szene zahlreiche Gerüchte, dass Nadals Dopingpraktiken von höchster Stelle vertuscht würden, dass seine „Verletzungspausen in Wahrheit verkappte Doping-Sperren sind. Wenn das stimmt und das ganze inoffiziell ist, indem sie ihn “'krank schreiben', empfinde ich das als bodenlose Frechheit", sagte Köllerer.

Im März 2010 hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS die lebenslange Sperre wegen mehrfacher Spielmanipulation gegen Köllerer bestätigt. Der frühere Top-100-Spieler darf damit weder als Spieler noch als Trainer auf die Profitour zurückkehren. Köllerer war zuvor gegen ein entsprechendes Urteil der AHO, der Antikorruptionsbehörde des Tennis-Weltverbandes ITF, vorgegangen. Dem Österreicher wird vorgeworfen, ein Match mit eigener Beteiligung sowie zwei weitere Spiele manipuliert zu haben.

SID

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