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Raith: "Es muss ja nicht Frankfurt sein"

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- In der letzten Saison schafften die Frauen-Fußballerinnen des FC Bayern den Einzug in das Pokalhalbfinale. Da verloren die Münchnerinnen recht unglücklich mit 1:3 gegen Turbine Potsdam. Da in der Bundesliga das "Ausnahmeteam" des 1. FFC Frankfurt wohl diesmal die Meisterschaft gewinnen wird, sind die Bayern-Frauen heiß auf den Pokal.

Die zweite Hürde hat das Team von Trainerin Sissy Raith bereits genommen. Das Duell gegen den Bundesliga-Konkurrenten SC Bad Neuenahr konnte man am Sonntag mit 2:1 gewinnen. "Es war ein typisches Pokalspiel, nicht hochklassig, aber spannend und geprägt vom Kampf", urteilte die Bayern-Trainerin. Die Gäste waren mit den aktuellen deutschen Nationalspielerinnen Isabell Bachor, Sandra Minnert und Celia Okoyina da Mhabi angereist und sorgten lange für einen offenen Schlagabtausch.

Die Tore für den FC Bayern besorgten eine österreichische und eine Schweizer Nationalspielerin. Nina Aigner zirkelte in der 58. Minute einen Freistoß ins Netz. Bad Neuenahr erzielte fast postwendend den Ausgleich durch Isabell Bachor. In der hektischen Schlussphase zeigte die Bayern-Torhüterin Ulrike Schmetz tolle Paraden und Torjägerin Bürki (83.) gelang der Siegestreffer. "Insgesamt haben wir verdient gewonnen", analysierte Raith nach dem Abpfiff.

Nach der hektischen Partie fuhren übrigens die drei Nationalspielerinnen von Bad Neuenahr gemeinsam mit den Bayern-Kolleginnen Ulrike Schmetz und Bianca Rech nach Aalen. Dort bestreitet die deutsche Auswahl in dieser Woche ein Länderspiel gegen England. Bayern-Trainerin Raith wünscht sich jetzt Glück bei der Pokalauslosung für das Achtelfinale: "Es muss ja nicht unbedingt Frankfurt sein." Ein Münchner Pokalderby wird es in der dritten Runde aber nicht geben. So verlor der Zweitligist FFC Wacker am Sonntag mit 0:6 beim Erstliga-Aufsteiger TSV Crailsheim. "Wir haben uns aber besser verkauft, als es das Ergebnis vermuten lässt", meinte Wacker-Sprecherin Fiona Lorenz.

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