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Viktoria Rebensburg kam beim Super-G in St. Moritz auf Rang zehn. Foto: Alessandro Trovati/AP/dpa

Pech mit dem Wind

Rebensburg bei Super-G in St. Moritz Zehnte

Deutschlands beste Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg verpasst nach ihrem Sieg im Super-G von Lake Louise einen weiteren Podestplatz. Kira Weidle fährt in St. Moritz auf Rang 19. Trainer Graller ist dennoch zufrieden mit dem Abschneiden der DSV-Damen.

St. Moritz (dpa) - Eine Woche nach ihrem Sieg in Lake Louise hat Viktoria Rebensburg einen weiteren Podestplatz im Super-G verpasst.

Die 30-Jährige vom Tegernsee landete beim Weltcup in St. Moritz als beste Deutsche mit 0,96 Sekunden Rückstand auf Siegerin Sofia Goggia auf dem zehnten Rang. Die italienische Gewinnerin verlor unterwegs sogar einen Stock und war trotzdem die Schnellste. "Es waren ja nur noch ein paar Tore bis zum Ziel. Da darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen", sagte Goggia, die im April einen schweren Autounfall einigermaßen schadlos überstanden hatte.

In der Super-G-Wertung behaupte Rebensburg trotz des kleinen Rückschlags ihre Weltcup-Führung. Rang zwei in der Schweiz holte sich Federica Brignone aus Italien vor Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA. "Das Wetter hat man nie im Griff, aber daran ist es nicht gelegen", sagte Rebensburg, die am Start viel Seitenwind hatte.

"Das ist kein Weltuntergang", sagte Damen-Cheftrainer Jürgen Graller der Deutschen Presse-Agentur nach dem Rennen. "Vicky hat oben Seitenwind reinbekommen. Da war sie dann gleich ein bisschen hinten dran und nicht mehr so bereit", sagte Graller, der mit dem Abschneiden der DSV-Asse auf der WM-Strecke von 2017 zufrieden war.

Auch mit dem 19. Platz von Kira Weidle konnte Graller gut leben: "Es war das Ziel, noch eine Fahrerin unter die Top 20 zu bekommen. Das ist gelungen." Katrin Hirtl-Stanggassinger ging auf dem 42. Platz leer aus, Michaela Wenig und Veronique Hronek schieden aus. Als 27. sammelte zumindest Patrizia Dorsch noch Weltcup-Punkte.

Auch Abfahrtsspezialistin Weidle sieht noch Potenzial. Sie tue sich schwerer, weil es im Gegensatz zur Abfahrt vorher kein Training gibt. "Beim Super-G geht es zack, und du musst sofort da sein. Wir müssen weiter extrem konsequent daran arbeiten, dass da die Konstanz sofort im ersten Lauf da ist. Jetzt freue ich mich auf die Abfahrt in Val d'Isere am nächsten Wochenende", sagte die 23-Jährige. Für Rebensburg geht es schon am Dienstag mit dem Riesenslalom in Courchevel weiter.

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