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Die Zusammenarbeit mit Schumacher sei “sehr gut", meint Nico Rosberg.

Rosberg über Schumacher: "Wir sind ebenbürtig"

Montreal - Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat keine Schwierigkeiten mit Michael Schumacher und sieht einen Machtkampf mit seinem Mercedes-Teamkollegen gelassen.

“Es gibt in einer solchen Konstellation immer Rangeleien um Vorteile oder eine bessere Ausgangsposition, da teamintern jeder Fahrer am Ende die Nase vorn haben möchte“, sagte der 24-Jährige vor dem Grand Prix von Kanada in Montréal der “Welt am Sonntag“. “Ich finde das gut, weil es mir und Michael Spaß macht und auch dem Publikum.“

Die Zusammenarbeit mit Schumacher sei “sehr gut. Da gibt es nicht viel Negatives zu berichten“, betonte Rosberg. Dass es mit jedem Teamkollegen hier und da kleine Tricksereien und Psychospielchen gebe, sei “in der Formel 1 normal und keine Spezialität von Michael“. Leistungsmäßig seien er und der Rekordweltmeister “ebenbürtig, betrachtet man die letzten Rennen“.

Es sei “völliger Quatsch“, dass der Rennstall angeblich den Wagen speziell für Schumacher umgebaut habe: “Ob das Auto nach ihm oder nach mir gebaut werden würde, wäre am Ende völlig sinnlos, weil Michael und ich denselben Fahrstil haben. Eine Sonderbehandlung wäre unnötig, weil sie nichts bewirken würde.“

Der private Kontakt zu dem 17 Jahre älteren Schumacher ist laut Rosberg nicht sonderlich intensiv. “Wir spielen ab und zu mal miteinander Fußball. Ich glaube, dass der Konkurrenzkampf unter Teamkollegen da eine ganz normale Grenze zieht, die eine Art Distanz aufbaut“, sagte der in Monaco aufgewachsene und noch immer lebende Jungstar.

Dass sich in der Öffentlichkeit alles um Schumacher dreht, stört ihn nicht. “Ich habe mich daran gewöhnt, über andere Rennfahrer oder Menschen und meine Beziehung zu ihnen Auskunft zu geben. Früher hieß die Frage: Wie ist es, der Sohn von einem Formel-1-Weltmeister zu sein? Jetzt geht es eben um Michael“, meinte Rosberg, dessen Vater Keke 1982 den WM-Titel gewann.

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