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Rückendeckung für Schalke-Trainer Slomka

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- Gelsenkirchen - Trainer Mirko Slomka vom Fußball- Bundesligisten FC Schalke 04 zeigt sich aller Kritik zum Trotz kämpferisch und erhält dabei auch Rückendeckung aus der Führungsetage des Clubs.

«Ich fange doch nach drei Niederlagen nicht an, Trainer oder Manager in Frage zu stellen», erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies und erteilte einem weiteren Personalwechsel auf der Trainerbank eine Absage. «Selbst wenn wir die nächsten beiden Spiele verlieren sollten», sagte Tönnies. Slomka selbst betonte in einem Gespräch mit dem Fachmagazin «Kicker», dass er auf keinen Fall das Handtuch werfen werde.

«Ich werde kämpfen um diesen Job, um meine Arbeit, um die Arbeit unseres Teams. Ich gebe nicht auf», sagte Schalkes Coach. «Schließlich muss ich seit meinem ersten Arbeitstag dagegen ankämpfen, dass niemand so richtig damit klarkommt, dass ich auf Schalke der Trainer bin», meinte Slomka, dessen Team durch die 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen den Sprung auf Platz eins in der Bundesliga verpasst und sich zuvor aus dem UEFA-Cup verabschiedet hatte.

Der Schalker Trainer wehrt sich gegen die Behauptung, innerhalb der Mannschaft stimme das Klima nicht. «Intern ist das Klima nicht vergiftet. Aber in der Schalker Großfamilie, bei den Fans, in den Medien, da herrscht eine völlig andere Wetterlage», sagte Slomka. Er könne aber zumindest die Anhänger verstehen. «Ich bin genauso sauer über die schlechten Leistungen wie jeder Fan.»

Erklärungen hat der Schalker Coach wenige für die plötzlichen Leistungseinbrüche in den letzten Spielen. «Das war für mich unfassbar. In diesen Situationen fehlen Leute, die in schwierigen Phasen den Kopf oben halten. Bordon und Ernst die machen das. Andere verstecken sich», behauptete Slomka ohne weitere Namen zu nennen.

Auch die Kritik an Manager Andreas Müller hält der Fußball-Lehrer für ungerecht. «Andreas Müller ist für mich ein erfahrener Manager. Er ist seit 18 Jahren auf Schalke, er kennt hier alles», betonte Slomka. Schließlich hätten er selbst und Müller in der vergangenen Saison beobachten müssen, wie sich Manager Rudi Assauer und Trainer Ralf Rangnick in der Öffentlichkeit auseinander dividieren ließen. «So etwas passiert jetzt nicht mehr. Deshalb werden wir auch wieder Erfolg haben», meinte Slomka.

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