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So schön zeigt sich Sabine Lisicki bei Twitter

Der Tennis-Star privat

Sabine Lisicki: Ihre schönsten Fotos

München - "Hot", "Bikini" und und und: Auch mit ihrer Optik sorgt Sabine Lisicki für viel Interesse bei den Fans im Internet. Wir zeigen die schönsten Fotos und porträtieren sie.

"Sabine Lisicki hot" - diese Suchkombination ist derzeit bei Google sehr beliebt. Heißt: Die Tennisspielerin macht nicht nur sportlich eine gute Figur, sondern auch optisch. Und: Auch über Deutschland hinaus ist sie sehr beliebt. In den "Google Suggest"-Vorschlägen taucht auch der Begriff "feet" auf - heißt: Fans suchen oft nach ihren Füßen. Auch nach Nackt-Fotos und Bikini-Fotos begehren die Fans.

Diese können wir Ihnen zwar nicht bieten - dafür eine Auswahl ihrer schönsten Privatfotos. Schließlich zählt Lisicki zu den aktivsten deutschen Sportstars in den sozialen Netzwerken.

 

Sabine Lisicki privat: Ihre schönsten Fotos

Sabine Lisicki privat: Ihre schönsten Fotos

Lisicki im Porträt: In Wimbledon vergisst sie die dunklen Tage

Ihr Lachen ist ihr Markenzeichen. Mal gluckst Sabine Lisicki, mal kichert sie. Ab und an grinst die Wimbledon-Halbfinalistin in diesen Tagen, manchmal strahlt sie auch zwischen den Ballwechseln. Nach dem sensationellen Sieg über Serena Williams lachte sie sogar, während ihr die Tränen über die Wangen liefen. Lisicki ist derzeit die fröhlichste Spielerin auf der Tour, das amerikanische Tennismagazin vermutete gar, dass der müdeste Muskel in ihrem Körper sich irgendwo in ihrem Gesicht befinden muss.

„Ich bin einfach glücklich, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe“, sagte Lisicki nach dem Viertelfinalsieg über die Estin Kaia Kanepi. Sie genieße jedes Spiel und freue sich natürlich auf das Halbfinale am Donnerstag gegen die Polin Agnieszka Radwanska, in dem sie 14 Jahre nach Steffi Graf als erste Deutsche wieder ein Endspiel im Allerheiligsten des Tennis erreichen kann.

Lisicki erlebt gerade wieder einmal die sonnigen Seiten ihres Sports, zum vierten Mal ist das in Wimbledon nun schon so. 2009 hatte sie im Alter von 19 Jahren die Tenniswelt zum ersten Mal auf sich aufmerksam gemacht und das Viertelfinale erreicht, 2011 stand sie sogar im Halbfinale, im vergangenen Jahr scheiterte sie erst in der Runde der besten Acht an Fed-Cup-Kollegin Angelique Kerber. Kein Wunder, dass sie strahlt, wenn sie ihre Begeisterung wie ein Mantra wiederholt: „Ich liebe Wimbledon, ich liebe den Centre Court. Es ist einfach mein Lieblingsturnier.“

In ihrem jungen Tennis-Leben hat die 23-Jährige, die im rheinischen Troisdorf geboren wurde, allerdings auch dunkle Tage erlebt. Tage, an denen ihr das Lachen vergangen war, wie bei den US Open 2009. Damals war Lisicki böse umgeknickt und musste im Rollstuhl vom Platz geschoben werden. Ihre Leidenszeit begann, sechs Wochen humpelte sie an Krücken durch die Gegend. „Ich musste wieder laufen lernen“, erzählt Lisicki: „Das war die schwerste Zeit meines Lebens, eine Situation, wie ich sie nie zuvor erlebt hatte und auch nie wieder erleben möchte. Ich fühlte mich so hilflos.“

Ein Drama spielte sich auch bei den French Open 2011 ab, als Lisicki während eines Matches wimmernd zusammenbrach und vom Platz getragen wurde. Sie selbst führte das auf eine Gluten-Intoleranz zurück, auch begleitet sie - und das klingt schon ein bisschen lustig - eine Rasen-Allergie. Bei fast allen Rückschlägen und Triumphen waren ihre Eltern dabei. Mutter Elisabeth und Vater Richard sitzen auch bei diesem Wimbledon in Lisickis Box.

Vater Richard, der Sportwissenschaftler, hat sogar seine Doktorarbeit über das Power-Tennis seiner Tochter geschrieben. Er hatte einst in Troisdorf und Berlin die Grundlagen gelegt, die Trainingseinheiten in Nick Bollettieris Akademie begleitet und war mit Sabine lange Jahre als Trainer über die Tour gereist. Im vergangenen Jahr beschloss Familie Lisicki, aus dem Trott auszubrechen und einen externen Coach zu engagieren.

Die Suche gestaltete sich schwierig: Mit Ricardo Sanchez klappte es ebensowenig wie mit Robert Orlik. Bei den French Open arbeitete der Belgier Wim Fissette zur Probe - ein Volltreffer, wie es scheint. „Er lässt mich aggressiv spielen und drängt mir keine defensiven Taktiken auf“, sagt Lisicki. Fissette selbst, der schon Kim Clijsters zu Grand-Slam-Erfolgen geführt hatte, war von Anfang an fasziniert.

„Ich habe sie 2010 in Australien erstmals getroffen. Sie trainierte mit Kim, die beeindruckt von Sabine war. Da war eine, die noch härter als sie schlug. Und Clijsters spielte damals mit das schnellste Tempo auf der Tour. Wir wussten alle: Sabine kann mal richtig gut werden“, sagte Fissette im Gespräch mit dem Tennismagazin. Fissette gehört zum Team, das im Haus in der Nähe des All England Club eine Wohlfühl-Atmosphäre schafft. „Wir kochen und essen zusammen“, berichtet Lisicki - und, was kaum überrascht, „wir lachen viel“.

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sid

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