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Schindzielorz erhält Konkurrenz

- Selbst auf dem Zielfoto war nach dem 60-m-Hürden-Endlauf der Männer bei den bayerischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Fürth zwischen den beiden Besten kein noch so geringer Unterschied zu entdecken. Deshalb wurden nach dem spannungsgeladenen Highlight dieser Titelkämpfe gleich zwei Athleten als Meister geehrt: der vielfache bayerische Titelträger Jan Schindzielorz (25) vom LAC Quelle Fürth/München 1860/ Würzburg und sein sechs Jahre jüngerer Neu-Vereinskollege Kai Doskoczynski, aus Berlin zum LAC Quelle gekommen.

<P>Für beide war die Zeitnahme bei 7,85 Sekunden stehen geblieben, einer Zeit, mit der die beiden momentan die Spitzenstellung in der DLV-Bestenliste einnehmen. "Nach einem miserablen Start war meine Zeit schon okay", meinte Schindzielorz, der nach jahrelanger klarer Dominanz in Bayern ganz froh ist, dass er jetzt interne Konkurrenz bekommen hat. </P><P>Er ist im Herbst nach München umgezogen, wo er Sportwissenschaft studiert und am hiesigen Olympiastützpunkt betreut wird. Und Doskoczynski kommt in regelmäßigen Abständen zum Training nach München bei Hürdensprint-Bundestrainer Ewald Kaufmann, Schindzielorz wiederum fährt manchmal zum gemeinsamen Training nach Berlin.<BR><BR>Im Gegensatz zu Schindzielorz selbst war Kaufmann mit der Vorstellung in Fürth gar nicht zufrieden. "Jan kann und muss eine Zeit zwischen 7,00 und 7,70 laufen", monierte der Bundestrainer. Eine Steigerung ist freilich notwendig, wenn Schindzielorz, Teilnehmer an den Europameisterschaften 2002 in München, sein nächstes Ziel erreichen will: "Ich möchte mich für die Hallen-Weltmeisterschaften im März in Budapest qualifizieren", sagt er. Einige Gelegenheiten dafür gibt es noch, als Qualifikationsnorm sind 7,68 Sekunden festgelegt.<BR><BR>Geyer macht es den Großen nach<BR><BR>Der Münchner Hürden-Nachwuchs sorgte bei den bayerischen Hallenmeisterschaften, bei denen auch die Titel für die B-Jugend (Jahrgänge 87/88) vergeben wurden, ebenfalls für erfreuliche Ergebnisse. Florian Geyer vom TSV 1860 im LAC Quelle Fürth/München/Würzburg gewann die 60 m Hürden dieser Altersklasse in 8,28 Sekunden vor dem Favoriten Martin Vent (VfL Murnau/8,29). </P><P>Er ist ein echtes Münchner "Gwachs" und wurde schon als B-Schüler ebenso vom "Löwen"-Nachwuchsförderer Hermann Wandel entdeckt wie Lotta Bongartz, die bei der weiblichen Jugend B in sehr guten 8,77 Sekunden (eine persönliche Bestzeit) den dritten Platz über 60 m Hürden belegte. Zwei Medaillen gab es für den für den TSV Gräfelfing startenden Münchner Korbinian Greding. Im 60-m-Sprint wurde der 16-Jährige in 7,17 Sekunden Dritter, im 200-Lauf kam er in 22,66 Sekunden auf Rang zwei.</P>

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