Mit Seemann in den schweren Endspurt

- Neue Hoffnung für den TSV Trudering im Abstiegskampf in der Handball-Bayernliga. Das Team von Trainer Wiggerl Hofmann gewann am Sonntag das Heimspiel gegen den Tabellendritten DJK Waldbüttelbrunn mit 25:19. Dabei standen die Zeichen vor der Partie recht schlecht, denn zwei Leistungsträger mussten passen.

<P>Linksaußen Norbert Gutsche fehlte aus beruflichen Gründen, Rückraumschütze Christian Schwenkler konnte wegen erheblicher Blessuren nicht mitwirken. "In unserer Situation war es aber klar, dass wir kein Heimspiel mehr verlieren dürfen. Die ganze Mannschaft hat vorbildlich gekämpft. Nur so konnten wir die Ausfälle kompensieren", meinte Trainer Hofmann, der sich besonders über die Leistungen in der Defensive zufrieden zeigte. So war der junge Keeper Michael Huber diesmal der große Rückhalt.<BR><BR>In der Offensive setzte Martin Arntzen die Akzente. "Er hat sieben Mal getroffen und die anderen Spieler förmlich mitgerissen", urteilte Hofmann über den 34-jährigen Torjäger. Im Gegensatz zu den meisten Heimspielen im bisherigen Saisonverlauf mussten die Truderinger diesmal nicht bis zum Schlusspfiff zittern. Dazu der Trainer: "Es war insgesamt ein souveräner Heimsieg. Dies lässt hoffen für den restlichen Saisonverlauf."<BR><BR>Ohne Illusionen fahren die Truderinger am nächsten Samstag zum Tabellenführer Bayreuth, der bisher die absolute Ausnahmemannschaft in der bayerischen Handball-Oberliga stellt. "Da können wir nur positiv überraschen. Erst dann beginnt der eigentliche Abstiegskampf mit sechs Spielen, in denen wir die nötigen Punkte zur Rettung erarbeiten müssen", betont Hofmann. Auf jeden Fall ist beim Heimspiel am 14. Februar gegen Kissing für die Truderinger ein Sieg Pflicht.<BR><BR>Es muss also weiter gezittert werden um den Liga-Verbleib - trotz des Erfolges gegen Waldbüttelbrunn. Gleich nach dieser Partie stand die Mitgliederversammlung der Handball-Abteilung auf dem Programm.<BR><BR>Richter bleibt als Mäzen an Bord</P><P>Dabei erklärte der langjährige Vorsitzende Dirk Richter seinen Rücktritt: "Es wird Zeit, dass eine jüngere Generation das Zepter in der Handball-Abteilung übernimmt." Richter wird dem TSV Trudering aber weiter als Mäzen erhalten bleiben. Neuer Handball-Chef ist Uwe Seemann, der selbst noch in der dritten Mannschaft aktiv ist. Das neue Führungsteam steht jetzt vor der schweren Aufgabe, zumindest mittelfristig die erste Mannschaft als feste Größe in der Bayernliga zu etablieren.</P>

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