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Der Star in Rot zunächst Herr im Haus

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- Hockenheim - In der "Waschküche" Hockenheim hat Michael Schumacher seinen WM-Rivalen Fernando Alonso gleich ins Schwitzen gebracht. Der Ferrari-Star gewann bei seinem "Heimspiel" das erste Kräftemessen mit dem Weltmeister um Längen und untermauerte seine Titel-Ambitionen. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie belegte Schumacher im freien Training am Freitag Platz drei.

Alonso kam einen Tag vor seinem 25. Geburtstag im Renault mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf den Tagesbesten Robert Kubica (Polen) im BMW-Sauber nur auf den 16. Rang.

Nach dem gelungenen Auftakt zum Großen Preis von Deutschland (Sonntag, 14.00 Uhr, RTL und Premiere) bei schwülwarmer Witterung und gelegentlichen Regenschauern darf Schumacher vom Sieg-Hattrick träumen. "Es sieht so aus, dass sich der positive Trend fortsetzen könnte", meinte der 37-Jährige.

Die schlechte Platzierung von Alonso (Spanien) wollte Schumacher aber nicht überbewerten. "Wenn uns hier ein Team schlagen kann, dann ist das sicher Renault", meinte der siebenmalige Weltmeister, für den das "Heimspiel" in Hockenheim immer eine besondere Motivation ist: "Das sind sehr schöne Emotionen. Das ist jedes Mal ein Highlight."

Die Rotationspläne der beiden deutschen Rennstrecken am Hockenheim- und Nürburgring ab 2007 unterstützt Schumacher. "Ich finde es toll von beiden Strecken, sich so zu arrangieren", lobte der Kerpener, der die erste Trainingssession am Freitagmorgen noch ausgelassen hatte. 26 Minuten vor dem Ende der zweiten Übungseinheit fuhr er unter dem Jubel der "Rotkäppchen" erstmals aus der Box.

Ralf Schumacher (Toyota) war als 14. zweitbester Deutscher. Testfahrer Markus Winkelhock (Midland-Toyota) aus Berglen-Steinach kam auf Platz 15, BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld (Mönchengladbach) wurde 21. Nach zuvor fünf Ausfällen in fünf Rennen in Hockenheim belegte Kimi Räikkönen (Finnland) im "Silberpfeil" den sechsten Rang. "Das sah für den ersten Tag doch schon ganz ordentlich aus", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Aus der Ferrari-Heimat Italien meldete sich Schumachers Boss Luca di Montezemolo zu Wort und machte seinem teuersten Angestellten vor den letzten sieben WM-Läufen des Jahres Mut. "Die anderen müssen sich Sorgen machen, aber nicht wir."

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