1. Startseite
  2. Sport
  3. Mehr Sport

Südafrika weist WM-Kritik zurück

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

- Johannesburg - Südafrikas WM-Organisationskomitee (LOC) hat die bisherigen Planungen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 verteidigt. Vor dem Besuch des FIFA-Präsidenten Joseph Blatter in der kommenden Woche betonte der LOC-Vorsitzende Irvin Khoza am Mittwoch in Johannesburg: "Alles läuft wie geplant. Die Arbeit an den fünf neuen WM-Stadien soll nach den Planungen Anfang kommenden Jahres beginnen, und die Zeitpläne für die Fertigstellung liegen in den von der FIFA geforderten Zeitrahmen." Die immer wieder aufkommenden Zweifel an Südafrikas Fähigkeit zur fristgerechten Planung der WM-Stätten führte er auf weltweit verbreiteten Afro-Pessimismus zurück.

Auf Fragen nach der Sicherheit der WM-Fans angesichts der ausufernden Gewalt am Kap meinte Khosa: "Das ist kein Fußball-Problem, sondern ein Problem für jeden Südafrikaner." In den vergangenen Jahren habe Südafrika jedoch elf große internationale Veranstaltungen organisiert, bei denen auch keine ernsthaften Zwischenfälle bekannt geworden seien. Das Sicherheitsproblem müsse nicht erst 2010, sondern schon jetzt gelöst werden.

Finanzminister Trevor Manuel will in der kommenden Woche im Parlament ein Budget von 12 Milliarden Rand (1,4 Mrd Euro) für die WM-Vorbereitungen verkünden und damit den Startschuss für den Baubeginn der Stadien geben. Insgesamt sind fünf Stadion-Neubauten vorgesehen - die übrigen Sportstätten sollen modernisiert und ausgebaut werden. Die Fertigstellung ist bis spätestens Ende 2009 geplant. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes (FIFA) Blatter wird vom Wochenende an zu einer WM-Vorbereitungskonferenz in Südafrika erwartet.

Auch interessant

Kommentare