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Tennis-Profi Petra Kvitova.

Tschechin verletzt

Schock für Petra Kvitova! Tennis-Star mit Messer attackiert

Prostejov - Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova ist am frühen Dienstagmorgen in ihrer Wohnung in Prostejov Opfer einer Messer-Attacke eines Einbrechers geworden.

Die Weltranglistenelfte musste sich nach dem Überfall wegen einer Stichverletzung an der linken Hand in medizinische Behandlung begeben. Am Dienstagmittag konnte die 26-Jährige schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, doch der Zeitpunkt ihrer Rückkehr auf die Tour ist ungewiss. "Ich lebe zum Glück noch. Die Verletzung ist massiv, und ich werde zur weiteren Behandlung Spezialisten aufsuchen müssen", schrieb Kvitova bei Twitter.

Die 26-Jährige teilte weiter mit, dass sie beim Versuch, sich gegen den Eindringling zu wehren, "schwer an der linken Hand" verletzt wurde. "Aber wenn man mich kennt, dann weiß man, dass ich auch das überstehen werde", meinte Kvitova.

Wohl drei Monate Pause für Kvitova

Nach Angaben ihres Sprechers Karel Tejkal sind Kvitovas Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Sie wurde bereits am Dienstag fast vier Stunden operiert und wird mindestens drei Monate nicht trainieren können, teilte Tejkal am späten Abend mit. Tejkal beschrieb den Vorfall vom Dienstag als einen Einbruch in der Stadt Prostejov im Osten Tschechiens: "Es war eine Zufallstat, der Täter wollte nicht gezielt Petra Kvitova überfallen." Der Einbrecher, der sich Gerüchten zufolge als Handwerker getarnt hatte, konnte flüchten und ist noch nicht gefasst.

Kurz vor dem Überfall war bekannt geworden, dass Kvitova ihre Teilnahme am Hopman Cup in Perth (1. bis 7. Januar) abgesagt hatte. Die Linkshänderin laboriert noch an den Folgen eines Ermüdungsbruchs im rechten Fuß, den sie während ihrer Saison-Vorbereitung erlitten hatte. Für Kvitova rückt bei der inoffiziellen Mixed-WM in West-Australien Lucie Hradecka ins tschechische Team.

Alexander Zverev und Andrea Petkovic in Perth für Deutschland

Für Deutschland gehen in Perth erstmals gemeinsam Alexander Zverev (Hamburg) und Andrea Petkovic (Darmstadt) an den Start. Das Duo trifft auf Frankreich (2. Januar), die Schweiz (4. Januar) und Großbritannien (6. Januar). Am 7. Januar stehen sich im Finale die Sieger der beiden Vierergruppen gegenüber. Es werden bei den Begegnungen jeweils ein Männer-Einzel, ein Frauen-Einzel und ein abschließendes Mixed bestritten.

Im Team der Schweizer will Roger Federer sein Comeback auf großer Bühne feiern. Der Grand-Slam-Rekordsieger hatte wegen einer Knieverletzung frühzeitig seine Saison 2016 beendet. Sein letztes Match hatte der 35-Jährige, der nur noch auf Platz 16 der Weltrangliste steht, im Juli beim Halbfinal-Aus in Wimbledon gegen den Kanadier Milos Raonic gespielt.

sid, dpa

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