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Trabertrainer gekündigt

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- München - Hiobsbotschaft für die zehn Trainer, die auf dem Gelände der Trabrennbahn Daglfing Stallungen gemietet haben und dort ihre Pferde für den Rennbetrieb vorbereiten: Sie erhielten zum 1. Mai die Kündigung. Der Münchner Trabrenn- und Zuchtverein (MTZV) sieht sich außerstande, die Kosten für den Unterhalt der Gebäudlichkeiten und die regelmäßige Bahnpflege aufzubringen. "Die Mieteinnahmen decken die Unkosten bei weitem nicht", so die Auskunft aus der Vorstandsetage, "die Gelegenheit zum Training auf der großen Piste wird trotzdem zwei Mal wöchentlich bestehen."

Trainer Klaus Roser, der 15 Pferde (ca. 160 sind insgesamt noch auf der Rennbahn stationiert) unter seiner Obhut hat, ist ratlos: "Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich gegen die Kündigung zu wehren. Wie soll ich in dieser kurzen Zeit eine passende Lösung finden?"
Getrabt wird aber noch in Daglfing. Zehn Prüfungen stehen auf der Sonntagskarte. Zudem sind in der Programmzeitschrift die Renntermine 2005 veröffentlicht. Geplant sind 61 Renntage.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer: MTZV-Vizepräsidenten Hannes Sporer kauft sich eine tragende Mutterstute. Der Harlachinger Promiflorist glaubt offensichtlich noch an die Zukunft des Trabrennsports in München.

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