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"Es ist ein Traum"

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- Lausanne - Fast zwei Jahre lang musste er sich den Weltrekord teilen. Nun ist Xiang Liu endlich der Alleinherrscher im Hürdensprint. Der Chinese stieß in Lausanne mit 12,88 Sekunden in eine neue Dimension über 110 Meter Hürden vor und stellte die vier weiteren Weltjahresbestleistungen beim Super-Grand-Prix der Leichtathleten in Lausanne weit in den Schatten.

Die Party stieg am Dienstagabend schon im Stadion - zwei Tage vor seinem 23. Geburtstag feierte der Olympiasieger mit den Zuschauern der "Athletissima".

"Es ist ein Traum", jubelte Xiang Liu nach der Ehrenrunde und bedankte sich artig bei seinem Trainer Sun Haiping. Der Coach hatte ihn entdeckt. "Mit ihm habe ich noch Großes vor", sagte Liu. Auch finanziell hat sich seine extrem kurze Arbeitszeit gelohnt: Für den Weltrekord kassierte der Vize-Weltmeister von Helsinki 25 000 Dollar und er muss seine Bestmarke nun nicht mehr teilen. Bisher stand der Brite Colin Jackson ebenfalls mit 12,91 in der Weltrekord-Statistik.

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