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Bekam in Melbourne ordentlich was auf die Nase: Michael Schumacher.

Schumi: Große Zeiten schon vorbei?

Melbourne - Jetzt gibt’s ordentlich auf die Nase! Michael Schumacher musste beim Rennen in Australien nach einem Unfall mit Fernando Alonso seinen Frontflügel tauschen lassen.

Damit war sein Rennen praktisch schon nach der ersten Kurve gelaufen. Am Ende sprang Platz zehn raus. In der WM-Wertung ist Schumi damit Achter. Müsste eigentlich eine bittere Enttäuschung sein für jemanden, der mit dem Ziel WM-Titel angetreten ist…

Aber Schumi sagt nach dem Australien-Rennen: „Ich darf mir alles in allem ein positives Zeugnis ausstellen.“ Und: „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn das Auto natürlich noch seine Grenzen hat…“ Schön gesagt. Als neutraler Beobachter muss man feststellen: Der Mercedes ist heuer bisher nur das viertschnellste Auto – nach Ferrari, Red Bull und McLaren. Mercedes-Sportchef Norbert Haug sagt aber: „Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden.“

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Und er weiß, woran sein Team arbeiten muss: „Ich glaube, dass wir beim Hinterherfahren Probleme mit verwirbelter Luft haben.“ Damit hat er wohl recht. Es war beispielsweise schon erstaunlich, wie Schumacher eine halbe Ewigkeit hinter Toro-Rosso-Fahrer Jaime Alguersuari herfuhr. Schumi beklagt sich: „Man muss über eine Sekunde schneller sein, um überholen zu können.“

Was also tun? Eigentlich ganz einfach: Gas geben, auch in Sachen Entwicklung. Teamchef Ross Brawn sagt: „Wir brauchen ein etwas schnelleres Auto.“ Darüber würde sich dann sicher auch Schumis Teamkollege Nico Rosberg freuen. Der war gestern der beste Deutsche – auf Platz fünf. Nico: „Wir waren einfach nicht schnell genug.“ Das größte Problem seien die stark abbauenden Reifen. Allerdings war Nico auch selbstkritisch: „Im Qualifying hatte ich einen Schlenker drin.“

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