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Ullrich muss sich bremsen

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- Hamburg - Jan Ullrichs Vorbereitung auf die Tour de France gerät - wieder einmal - in Verzug: Gut drei Monate vor Beginn der Frankreich-Rundfahrt haben Kniebeschwerden den Radstar vom Team T-Mobile zur Absage seines für die kommende Woche geplanten ersten Saisonstarts gezwungen. Eine Reizung im rechten Knie lässt Ullrichs Teilnahme an der Sarthe-Rundfahrt (4. bis 7. April) in Frankreich nicht zu, wie der Bonner Rennstall gestern mitteilte.

Anfang März war da nur ein "leichtes Zwicken" (Ullrich) - doch nun ist es laut Teamarzt Andreas Schmid für Ullrich "nicht möglich, ein Radrennen zu fahren." Doch Ullrich bleibt gelassen: "Es gibt keinen Grund zu großer Besorgnis", sagte der 32-Jährige: "Wenn ich jetzt keinen Fehler mache, muss ich keine Einschränkungen bei der Tour befürchten. Nur darauf kommt es an."

Mit seiner Knieverletzung von 2002, die zwei Operationen nach sich zog, hätten die Beschwerden nichts zu tun, versicherte Ullrich und erklärte weiter: "Ich werde jetzt noch stärker darauf achten, dass die Reizung vollständig ausgeheilt ist, ehe ich das Pensum stufenweise wieder steigere."

Ein späterer Einstieg ins Renngeschehen sei mit Blick auf den Saison-Höhepunkt im Juli unter den gegebenen Umständen das Beste, glaubt der Toursieger von 1997: "Es bringt nichts, das Programm stur durchzusetzen. " Trotzdem falle ihm der Verzicht auf das Rennen nächste Woche schwer: "Natürlich bin ich enttäuscht."

Teamchef Olaf Ludwig klagte: "Da kommt alles andere als Freude auf." Zuletzt war schon T-Mobile-Profi Andreas Klöden (Schulterbruch) zu einer Zwangspause gezwungen worden.

Als neuer Termin für Ullrichs Saisondebüt ist nun die Tour de Romandie (25. bis 30. April) in der Schweiz vorgesehen. "Ich werde die Kniebeschwerden auskurieren und weiterhin diszipliniert meine Vorbereitung auf die Tour angehen", sagte Ullrich.

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