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Unterhaching II bleibt Ismanings Angstgegner

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- Keine Pause gibt es in der Fußball-Bayernliga, bereits morgen steht die zweite Runde auf dem Programm. So muss der SV Heimstetten zum Mitaufsteiger Eintracht Bamberg reisen. Der FC Ismaning gastiert bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth. Die SpVgg Unterhaching II freut sich dagegen auf das erste Heimspiel (18.30 Uhr, Grünauer Allee) gegen den Regionalliga-Absteiger Bayreuth.

Sicher wird es wieder Paukenschläge geben wie am 1. Spieltag. So war es eine Überraschung, dass im Duell der zweiten Mannschaften, der Titelaspirant 1. FC Nürnberg mit 1:4 gegen Greuther Fürth unterlag. Auch beim FC Ismaning gab es lange Gesichter, denn erneut musste man sich dem "Angstgegner" SpVgg Unterhaching geschlagen geben. Völlig verdient gewann der Gast das Derby mit 2:0. Übrigens mit dem gleichen Ergebnis wie in der vorigen Saison.

Die Gastgeber waren geschockt. "Für uns war es ein Debakel", stöhnte FCI-Vize Hans Blößl. Auch Trainer Mario Himsl will nichts mehr von einer Favoritenstellung wissen: "Bereits am Mittwoch wird es für uns in Fürth wieder schwer, ich bleibe dabei, für uns zählt nur ein einstelliger Tabellenplatz." Bei den Ismaningern überzeugte nur Neuzugang Marcel Maison. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung des Ex-Hachingers in der 42. Minute lief bei den Platzherren überhaupt nichts mehr zusammen.

Hocherfreut verfolgte dagegen Unterhachings Profitrainer Harry Deutinger die tolle Leistung der "Amateure". Immerhin fünf seiner Profi-Schützlinge verstärkten die zweite Mannschaft. Dabei konnten Stefan Riederer, Stefan Frühbeis, Florian Hörnig, Nico Feldhahn und Hermann Urbas durchaus überzeugen. Aber auch die "jungen Wilden", wie Orkan Balkan, Slaven Jokic oder Patrick Irmler, verblüfften den Favoriten aus Ismaning. Trainer Fredi Ruthe wollte zwar den Sieg nicht überbewerten, verteilte aber Lob an alle Seiten: "Dies war angesichts der großen Hitze ein hervorragendes Bayernligaspiel."

Beim Liga-Debüt musste der Neuling SV Heimstetten noch Lehrgeld bezahlen. Das Team von Trainer Frank Schmöller verlor mit 2:3 gegen den TSV Großbardorf, Yildiz sah in der 79. Minute nach grobem Foulspiel die Rote Karte. "Wir haben trotzdem bewiesen, dass wir mithalten können; wir müssen uns, wie damals nach dem Aufstieg in die Landesliga, erst in der Bayernliga akklimatisieren", sagte Schmöller.

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