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Urteile in Italiens Fußball-Skandal erwartet

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- Rom - Fußballer und Fans in Italien dürfen noch einen Tag lang ihren WM-Sieg über Frankreich feiern - dann droht die kalte Dusche. Voraussichtlich am 11. Juli oder im Laufe des folgenden Tages sollen nun die Urteile im Manipulationsskandal fallen.

Das Urteil könnte den hauptangeklagten Rekordmeister Juventus Turin, dem mehrere Nationalspieler angehören, zum Abstieg in die 3. Liga (Serie C) oder eine noch tiefere Liga zwingen. Auch die mitangeklagten Top-Vereine AC Mailand, Lazio Rom und AC Florenz zittern: Ihnen droht die Herabstufung in die 2. Liga (Serie B). Einem Bericht der Zeitung «La Repubblica» zufolge wird die Urteilsverkündung live im italienischen Fernsehen übertragen.

Chef-Ankläger Stefano Palazzi hatte in der vergangenen Woche vor dem Sportgericht in Rom zudem gefordert, dass «Juve» die beiden letzten Meistertitel aberkannt werden. Der mutmaßliche Drahtzieher des größten Skandals in der Fußballgeschichte, Ex-Juve-Manager Luciano Moggi, soll fünf Jahre lang keine Ämter im Verband übernehmen dürfen. Die gleiche Strafe wurde für Ex-FIGC-Präsident Franco Carraro verlangt.

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