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Force India ist gerettet

Aufatmen in der Formel-1

Vater von Formel-1-Pilot rettet Force India vor der Insolvenz

Großes Aufatmen in der Formel-1 und bei über 400 Mitarbeitern. Der insolvente Rennstall Force India ist wirtschaftlich gerettet.

Silverstone- Eine Investorengruppe mit dem kanadischen Milliardär Lawrence Stroll an der Spitze übernimmt die Mehrheitsanteile von dem im englischen Exil lebenden Inder Vijay Mallya. Alle 405 Arbeitsplätze sollen damit gerettet, sämtliche Verbindlichkeiten beglichen werden. Das teilte das Team am Dienstag in einem offiziellen Statement mit.

Lawrence Stroll, der sein Vermögen mit dem Kauf und Verkauf von Beteiligungen in der Modebranche gemacht hat, ist der Vater von Williams-Pilot Lance Stroll. 2017 hatte Stroll senior seinem damals 19-jährigen Sohn den Einstieg in die Formel 1 mit einer Millionen-Investition ermöglicht. Seither sammelte Lance Stroll in 32 Rennen für Williams insgesamt 44 WM-Punkte.

Raus aus der kontrollierten Insolvenz

Force India befand sich seit dem 27. Juli in sogenannter kontrollierter Insolvenz. Die Firma FRP Advisory LLP war damit beauftragt, während der Sommerpause der Formel 1 einen Käufer zu finden. Der Betrieb lief derweil normal weiter. FRP hat dem Deal mit den kanadischen Investoren am Dienstag zugestimmt.

Ausgerechnet eine Gehaltsnachforderung des Stammpiloten Sergio Perez (Mexiko) in Höhe von rund vier Millionen Dollar hatte die Insolvenz letztlich ausgelöst. Allerdings handelte Perez nach eigener Aussage keineswegs böswillig. "Ich wurde von einigen Teammitgliedern darum gebeten, um das Team und damit 400 Arbeitsplätze zu sichern", sagte der 28-Jährige.

Force India belegte 2016 und 2017 in der Teamwertung jeweils den beachtlichen vierten Platz und ließ dabei wirtschaftlich deutlich besser aufgestellte Rennställe wie Renault oder McLaren weit hinter sich.

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sid 

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