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Vielschreiber: Julien Wolff.

Bücher rund um den Sport

Der Traum vom FC Bayern-Krimi

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Julien Wolff schreibt als Journalist über den FC Bayern. In seiner Freizeit verfasst er Bücher übers Joggen, Jose Mourinho, Schiedsrichter und Bodybuilding.

111 Gründe für eine bestimmte Sache zu finden, ist nicht leicht. Selbst, wenn man sie noch so gerne mag. Julien Wolff joggt leidenschaftlich, aber auch er musste schlucken, als ihn ein Literaragent fragte, ob er in einem Buch 111 Anlässe auflisten könne, warum man seine Laufschuhe schnüren sollte. Wolff hockte sich hin, gab sich zehn Minuten und notierte seine Geistesblitze. Er kam auf 30. Am nächsten Tag wiederholte er das Brainstorming, erneut fielen ihm 30 ein. „Da dachte ich: Hey, wenn du schon 60 hast, schaffst du das locker!“

Gute sechs Monate später stand das Buch „111 Gründe, laufen zu gehen“ in den Regalen. Es war der Anfang – der Sportjournalist aus München legte schnell drei weitere Bücher nach. „Ey Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht“, die Biografie des Trainers José Mourinho und nun, ganz neu, „111 Gründe, Bodybuilding zu lieben“. Schreibblockaden kennt der 33-Jährige nicht, „zum Glück“, sagt er lachend. Welches seiner Werke mag er am liebsten? Das Neueste, meint er. Aus gutem Grund: Er verfasste es mit seiner Freundin Julia Templin.

Genaugenommen hat der Vielschreiber wohl abgefärbt, denn die Idee zum Bodybuilding-Buch stammt von seiner Partnerin. Es gibt für Frauen nahezu keine Literatur zu dem Thema, also schlug das Duo dem Verlag das Projekt vor – und nun ist es auf dem Markt. „Bodybuilding ist ein Nischenthema. Viele haben da das Bild von Türstehern im Kopf, die in einem dunklen Keller Hanteln wuchten, und gerade bei Frauen heißt es oft: Werden die dann zu Mannsweibern?“, erzählt Wolff. Mit dem Buch wollten die beiden, die vor zwei Jahren selbst auf den Fitnesstrip gekommen sind, unter anderem solche Vorurteile entkräften. „Wir geben Tipps, aber nach dem Motto ,Von Fans für Fans’ – wir sind ja keine diplomierten Sportlehrer oder so etwas.“

Die Arbeit am neuen Buch dauerte rund sechs Monate, und auch wenn sich die beiden zwischendurch mal zofften, hat es wieder Spaß gemacht, so Wolff. Er hat schon Ideen für weitere Bücher, der große Traum wäre ein Roman, vielleicht rund um den FC Bayern, über den er ansonsten für die „Welt“ berichtet. Er lässt sich von Krimiautoren wie Nicki French, Jillianne Hoffmann und Elizabeth George inspirieren, da wäre ein Thriller rund um die Säbener Straße „ein Traum“, verrät Wolff, der sich aber in erster Linie weiter als Journalist definiert und nicht als Autor: „Reporter zu sein, und zwar ausdrücklich Zeitungsreporter, trotz der Anforderungen der digitalen Medien, das ist mein Traumberuf. Das ist das, was ich liebe.“

Die kniffligste Aufgabe am vielen Schreiben ist das Zeitmanagement, so der 33-Jährige. „Aber ich kriege es so hin, dass mich meine Freundin nicht verlässt, und ich noch Zeit zum Sport habe“, sagt er grinsend. Im Zweifel bringt er halt alles unter einen Buchdeckel – und würde auch „111 Gründe, schreiben zu lieben“ finden. 

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